Über 2000 Aussteller auf der EMO

Redakteur: Matthias Böhm

>> Die kommende EMO, Weltleitmesse der Metallbearbeitung, findet 2011 wieder in Hannover statt. Vom 19. bis 24. September 2011 zeigen internationale Hersteller von Produktionstechnik «Werkzeugmaschinen und mehr» auf der EMO Hannover. Sie wird das Topereignis der Branche sein. Potentielle Schweizer Interessenten können in diesem Fall vom starken Schweizer Franken profitieren. Sie bekommen mehr Maschine für weniger Geld.

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Viele investitionsfreudige Besucher wünschen sich die Aussteller, ob es so kommt, wird sich zeigen. Die Besucher wiederum können sicher eine herausragende EMO erwarten. (Bild: Mazak)
Viele investitionsfreudige Besucher wünschen sich die Aussteller, ob es so kommt, wird sich zeigen. Die Besucher wiederum können sicher eine herausragende EMO erwarten. (Bild: Mazak)

«Die EMO Hannover zeichnet sich aus durch hohe Internationalität, umfassendes Angebot, Innovationsstärke und hohe Qualität bei Besuchern und Ausstellern», betonte Dr. Detlev Elsinghorst, Generalkommissar der EMO Hannover, anlässlich des internationalen EMO-Presseforums Ende Juni, Anfang Juli im niedersächsischen Varel. «Die wichtigste Veranstaltung für die Metallbearbeitung wird 2011 Aufbruchstimmung in der gesamten Industrie signalisieren und Investitionen anstossen», ist Elsinghorst überzeugt. Sie wird zeigen, dass die tiefe Wirtschaftskrise der Jahre 2009/2010 endgültig überwunden ist.

Schweizer Hersteller leiden

In der Schweiz sieht das allerdings etwas anders aus. Aufgrund des starken Frankens - mittlerweile von der Nationalbank auf hohem Niveau 'eingefroren' - leidet nach wie vor die hiesige Werkzeug- und Werkzeugmaschinenindustrie, die stark exportorientiert ist und in einem hohen Mass in den Euro-Raum liefert. Selbst wenn die Auftragslage stimmt, die Gewinnmarge schrumpft. Umso mehr müssen sich jetzt gerade die Schweizer Unternehmen auf der EMO optimal positionieren, um sich ein Stück vom Kuchen abschneiden zu können. Etwas besser sieht es aber für Schweizer Lohnfertiger aus, die investieren möchten, sie bekommen dank starkem Schweizer Franken mehr Maschinen fürs gleiche Geld, dem Wechselkurs sei Dank.

Über 2000 Firmen sind gemeldet

Gleichwohl, profitieren können alle von der EMO. Denn: Keine andere wichtige Messe in den Märkten der Triade hat mehr internationale Besucher und Aussteller als die EMO Hannover. Zur letzten Veranstaltung im Jahr 2007 kam jeder dritte von insgesamt 166 500 Fachbesuchern nicht aus dem Veranstaltungsland Deutschland. Auf Ausstellerseite sind alle Länder, die Werkzeugmaschinen produzieren, auf der EMO vertreten. Über 2000 Firmen aus 38 Ländern haben sich angemeldet.

EMO-Angebot attraktiv für Entscheider aus aller Welt

Die EMO präsentiert die aktuelle Entwicklung in der Produktionstechnik umfassend in ihrer ganzen Breite von der einzelnen Maschine über Produktionssysteme bis hin zu kompletten Produktionslösungen.

Das ist attraktiv für die Fachbesucher und potentiellen Investoren aus aller Welt. «Sie erhalten mit nur einem einzigen Besuch den kompletten Überblick. Sie treffen alle wichtigen Akteure der Branche auf einer einzigen Veranstaltung und haben den direkten Vergleich zwischen allen namhaften Wettbewerbern», führt Elsinghorst aus. Das vollständige Angebot zur EMO Hannover 2011 präsentiert sich derzeit auf rd. 174 000 m² Nettoausstellungsfläche. Das entspricht einer Bruttofläche von 285 000 m² (Stand Ende Juni 2011). Die EMO richtet sich konsequent an den Bedürfnissen der Fachbesucher aus und konzentriert sich ausschliesslich auf die Kompetenz von Werkzeugmaschinenherstellern.<<

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