Swissmem Symposium 2013 USA – Land der unbegrenzten Fertigung?
>> Das diesjährige Swissmem Symposium widmet sich dem Thema Industrielle Renaissance in den USA. Die USA erlebt zurzeit einen industriellen Boom. Wieso das so ist, ob dieser nachhaltig sein wird und ob daraus Massnahmen für die Schweizer Industrie abgeleitet werden können, wollen die Referenten in ihren Vorträgen aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchten.
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Das jährlich stattfindende Swissmem Symposium gehört für viele Geschäftsführer und Eigentümer von Industrieunternehmen zu den Highlights im dichtgedrängten Terminkalender. Der Verband schafft es jedes Jahr, ein Thema zu wählen, das für die Schweizer Industrie grosse Relevanz hat und dieses mit erstklassigen Referenten aus verschiedenen Blickwinkeln zu beleuchten. Die jeweils über 150 Besucher nutzen den Anlass zudem, um neue Beziehungen zu knüpfen und bestehende zu pflegen.
«Made in USA» boomt
Dieses Jahr richtet das Swissmem Symposium den Blick Richtung Westen. Nicht China steht für einmal im Mittelpunkt der Betrachtungen, sondern die USA. In den Staaten verzeichnet die industrielle Fertigung zurzeit eine Renaissance. Denn es lohnt sich wieder, in den USA zu fertigen. Relativ niedrige Lohnkosten und günstige Energiepreise dank Schiefergas-Funde machen «made in USA» attraktiv. Und zwar derart, dass nicht nur US-Firmen wie Generla Electric, Caterpillar oder Intel Arbeitsplätze in den Staaten aufbauen, sondern auch europäische Firmen wie Siemens, der VW-Konzern oder Airbus Fertigungsstätten errichten.
Hat diese Entwicklung Relevanz für die Schweizer Industrie und wie nachhaltig ist die Reindustrialisierung der USA mag man sich fragen. Ausgewiesene Referenten mit fundierter Erfahrung werden am 11. Swissmem Symposium diese und weitere Fragen erörtern. Unter dem Titel «USA oder die Renaissance der industriellen Fertigung» soll die aktuelle Entwicklung im Land der unbegrenzten Möglichkeiten beleuchtet werden. Kann man aus dieser Entwicklung für den Schweizer Werkplatz Massnahmen ableiten und welche Hausaufgaben sind insbesondere bilateral noch zu lösen? Antworten und Ansätze zu diesen und anderen Fragen bezüglich der aktuellen Situation der Industrie in den USA sollen dieses Jahr bei der traditionell sowohl bezüglich Vortragenden wie Zuhörerschaft qualitativ hochdotierten Swissmem-Veranstaltung geboten werden.
Wissen aus erster Hand
Moderiert wird der Anlass in bewährter Manier von Reto Lipp, Wirtschaftsredaktor des Schweizer Fernsehens. Der Präsident von Swissmem, Hans Hess, wird mit einem Impuls-Referat in die Veranstaltung einführen. Um einen Überblick über die aktuelle Situation in den USA und den Implikationen in Bezug auf die Schweiz zu vermitteln, konnten neben einem Mitglied des Direktoriums der Federal Reserve Bank aus Chicago auch Steve Kline Jr. von Gardner Business Media aus Cincinnati, der Präsident von United Grinding, Rodger Pinney aus Ohio, sowie Martin Naville, CEO der Handelskammer Schweiz - USA, verpflichtet werden. Nicht fehlen darf natürlich die Analyse der wirtschaftlichen Situation samt Ausblick durch Peter Meier von USP Consulting. Er wird sich unter anderem spezifisch mit der Frage befassen, ob wir es denn in der industriellen Fertigung in den USA allenfalls nur mit einem «Strohfeuer» zu tun haben.
Zum Abschluss wird Dr. Luzius Wasescha, Sonderbotschafter des Bundesrates zur Umsetzung des Zollabkommens zwischen Georgien und der Russischen Föderation sowie ehemaliger Botschafter der Schweiz bei der EFTA und der WTO, Einblicke und Ausblicke im Spiegel seiner extensiven Erfahrungen im Bereich internationaler Handelsbeziehungen weitergeben.
Die Veranstaltungssprache ist Deutsch. Die Referate der Gäste aus den USA wie auch die Diskussionen zu Publikumsfragen am Vormittag und Nachmittag werden in Englisch gehalten. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Online-Anmeldung findet man unter www.swissmem.ch/symposium. <<
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