Anbieter zum Thema
Der Hersteller erfüllte jedoch nicht nur das vorgegebene Ziel, sondern bot SKF überdies eine Produktlösung mit diversen zusätzlichen Vorteilen: höhere Prozesssicherheit und Stabilität sowie längere Standzeiten. «Wir waren vor allem deshalb so erfolgreich, weil wir auf Cermet verzichteten und stattdessen auf beschichtetes Hartmetall zurückgegriffen haben. Die PVD-Beschichtungen wurden speziell für Anwendungen dieser Art entwickelt», erläutert Produktmanager Andreas Schätzl.
Im Interview berichtet Didier Combes, Manager Forgings and Rings Unit bei SKF, über die Zusammenarbeit mit Ceratizit:
Ceratizit: Wie verlief die Entwicklungsphase?
Didier Combes: Beide Seiten hatten anfangs wenig Know-how mit den neuen Produktionsanlagen. Dieses haben wir dann gemeinsam Schritt für Schritt aufgebaut. So gab es natürlich ein paar Anfangsschwierigkeiten, die aber dank der schnellen Reaktionen und der Problemlösungskompetenz von Ceratizit rasch behoben werden konnten.
Welche Kriterien für das Werkzeug und Ihr Produkt waren Ihnen wichtig?
Combes: Wegen des hohen Wettbewerbsdrucks war es uns wichtig, hohe Standzeiten zu erzielen. Die Kosten pro Ring, die durch die Werkzeuge entstehen, müssen wir möglichst gering halten. Ein anderer Aspekt war die Produktionszeit. Ein Ring muss innerhalb weniger Sekunden produziert sein. Das erreichen wir nur, wenn wir effizient arbeiten – dazu müssen Qualität und Standzeit unserer Werkzeuge optimal sein.
Was passierte in der Entwicklungsphase?
Combes: Wie schon erwähnt, reagierte das gesamte Team von Ceratizit äusserst schnell und effektiv. Dabei arbeiteten alle Beteiligten sehr stark lösungsorientiert. Wenn die Anforderungen an das Werkzeug nicht zu einhundert Prozent erfüllt waren, suchten die Mitarbeiter nach Problemlösungen und fanden auch immer schnell welche. Ausserdem unterstützten sie uns in allen technischen Fragen und Anliegen vor Ort, so dass wir uns zu jedem Zeitpunkt sehr gut betreut fühlten. Die gesamte Zusammenarbeit übertraf all unsere Erwartungen, die wir im Vorfeld gehabt hatten.
Wie bewerten Sie die Zusammenarbeit mit Ceratizit?
Combes: Die Zusammenarbeit ist in allen Bereichen hervorragend verlaufen. Vom Einkauf über den technischen Ansprechpartner bis hin zum Maschinenbediener arbeiteten alle perfekt mit uns zusammen. Wie auch meine Kolleginnen Neli Vasileva und Veneta Sokolova aus der Prozessentwicklung beziehungsweise dem Einkauf bestätigten, hat der Informationsaustausch auf allen Ebenen sehr gut funktioniert.
Werden Sie zukünftig weiterhin auf das Know-how von Ceratizit zurückgreifen?
Combes: Da die vergangenen Monate so erfolgreich verliefen, möchten wir die Kooperation mit Ceratizit fortsetzen und weiter ausbauen. Denn in den kommenden Monaten werden wir weitere zehn neue Ringtypen einführen. Das ist zwar ein sehr hoch gestecktes und ambitioniertes Ziel, aber auch gleichzeitig eine spannende Herausforderung für beide Seiten. Auf Grund des grossen Erfolgs bei SKF Bulgarien wird es sicherlich zukünftig auch weitere Kooperationen mit Ceratizit an anderen Standorten von SKF geben. <<
(ID:31056760)
