Hannover Messe 2013: Nachschau Volle Kraft in Richtung Integrated Industry
>> Die Hannover Messe 2013 ist mit einer erfolgreichen Bilanz zu Ende gegangen. Präsentiert hatten sich in diesem Jahr 6550 Aussteller aus 62 Ländern – das stärkste Resultat seit zehn Jahren. Mit dem Leitthema «Integrated Industry» wurde die zunehmende Vernetzung in allen Industriebereichen in den Mittelpunkt gerückt.
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mei. Insgesamt reisten rund 225 000 Besucher nach Hannover. Damit lag die Messe auf dem hohen Niveau der 2011er-Veranstaltung und überzeugte darüber hinaus mit einer starken Fach- und Entscheidungskompetenz der Besucher. Jeder vierte Besucher kam aus dem Ausland – die meisten aus der Europäischen Union (50 Prozent) sowie aus Süd-, Ost- und Zentralasien (20 Prozent). Die Niederlande und China waren mit rund 3500 bzw. 3400 Besuchern am stärksten vertreten, gefolgt von Indien, Italien, Österreich und Dänemark.
Vernetzte Produktion
«Die weltweit wichtigste Industriemesse hat sich in den vergangenen Tagen als Treiberin für die vierte industrielle Revolution gezeigt», sagt Dr. Jochen Köckler, Mitglied des Vorstandes der Deutschen Messe AG. «Entlang des Leitthemas ‹Integrated Industry› zeigten die Aussteller, dass Vernetzung zu mehr Kosteneffizienz, Produktqualität und Nachhaltigkeit führen wird und damit die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen stärkt. Die Experten sind sich einig, dass integrierte Produktionsprozesse die globale Industrie in den nächsten 10 bis 15 Jahren nachhaltig prägen werden.»
Die vernetzte Produktion ist Chance und Herausforderung gleichermassen. Köckler fährt fort: «Auf der Hannover Messe ist deutlich geworden, dass die Unternehmen fest entschlossen sind, die Chancen zu nutzen. Unsere Aussteller werden bei der Entwicklung dieser neuen Leittechnologien vorn dabei sein.»
Partnerland Russland
Auch Dr. Dietmar Harting, Vorsitzender des Ausstellerbeirats, zog ein positives Fazit: «Die Hannover Messe 2013 hat sich einmal mehr als der internationale Treffpunkt der Innovationen bewährt.» Zudem erwies sich die Messe einmal mehr als internationale wirtschaftspolitische Plattform. «Wir spürten in diesem Jahr ein sehr starkes Interesse politischer Entscheidungsträger aus aller Welt – aus Übersee, aus den Ländern Europas, von Spitzenpolitikern sowie Vertretern der Europäischen Union und besonders aus den Bundesländern und dem politischen Berlin», erklärt Köckler.
Das Partnerland war in diesem Jahr Russland. Bundeskanzlerin Angela Merkel und Russlands Präsident Wladimir Putin hatten die Messe am 7. April vor mehr als 3000 Gästen eröffnet. Russland präsentierte sich als starke Wirtschaftsnation und empfahl sich auf der Messe als Partner im weltweiten Handel. Besonders im Austausch mit Vertretern der internationalen Wirtschaft wurden wichtige Weichen für die weitere Zusammenarbeit gestellt. «Russland hat sich als zukunftsfähiger Partner mit einem vielfältigen Angebot gezeigt», resümiert Köckler. <<
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