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Produktivität aus vielen Blickwinkeln
Den Einstieg zum SMM-Kongress «Produktivität steigern – Prozesse optimieren» macht ein profunder Kenner der Schweizer Industrie – Prof. Dr.-Ing. Konrad Wegener (Institutsleiter IWF ETH Zürich). Er zeigt auf, welchen Herausforderungen sich die moderne Fertigungstechnik zu stellen hat. Aufgrund vieler – in enger Zusammenarbeit mit der Industrie entstandener – Forschungsprojekte aus den Bereichen der Fertigungstechnik präsentiert Prof. Dr. K. Wegener die derzeit aktuellsten Trends aus der Schweizer Fertigungsszene.
Insbesondere Anforderungen aus der Produktentwicklung, neue Materialien und Möglichkeiten der Prozessführung sowie Qualität, Kostendruck und Termintreue fordern die Fertigungstechnik erheblich. Neben der klassischen Zerspanung ergeben sich durch neue «Werkzeuge» wie Strom und Licht faszinierende Möglichkeiten für die moderne Materialbearbeitung. Prof. Dr. Wegener wird Forschungs-Resultate zur additiven Fertigung, zur Laser-, Schleif- und Erodiertechnik sowie Konzepten im WZM-Bau aufzeigen.
Vom Werkstatt- zum Industrieunternehmen
Der Werkzeug- und Formenbau stellt nach wie vor eine bedeutende Technologiebranche in der Schweiz dar. Hier wird Stefan Zatti (Mitglied der Geschäftsleitung, Bereichsleiter Verkauf & Marketing der Otto Hofstetter AG) aufzeigen, wie sich ein werkstattorientiertes Unternehmen zu einem Industrieunternehmen entwickelt hat.
Die Otto Hofstetter AG verkörpert wie kein anderer Werkzeug- und Formenbauer ein topmodernes Technologie-Unternehmen.
Aus der Sicht eines Energie-Unternehmens
Aus der Sicht eines der führenden Industrieunternehmen aus dem Bereich der Energietechnik präsentiert Dipl. Ing. Rainer Ludorf (Vice President Industrial Policy & Technology, Alstom (Schweiz) AG) das Thema Produktivitätssteigerung im Turbomaschinenbau als komplexen Lifecycle-Ansatz.
Punktuelle Produktivitätssteigerungen im Turbomaschinenbau verfehlen aufgrund der Komplexität des Produktes ihr Ziel. Neben der rein fertigungstechnischen Produktivitätssteigerung stellt eine Integration entlang des Produktlebenszyklus eine Möglichkeit dar, den gesamten Wertstrom zu erfassen.
Der grösste Werkzeughersteller der Schweiz
Aus der Perspektive des grössten Schweizer Hartmetall-Werkzeugherstellers zeigt Josef Maushart (CEO Fraisa Gruppe AG) auf, dass die technologische Optimierung des Zerspanungsprozesses in den letzten 20 Jahren riesige Produktivitätspotentiale erschlossen hat. Dennoch erzielt sie ihre Wirkung nur, wenn sie als Baustein eines umfassenden Process Engineerings verstanden und angewendet wird.
Josef Maushart zeigt am Beispiel seines eigenen Unternehmens ein eigentliches Reengineering eines Produktionsprozesses unter Einbindung von Standortfragen, Technologieaspekten und Make-or-Buy-Entscheiden.
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