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Verwo AG: Mensch, Maschine und Prozesse
Bruno Vogelsang, Inhaber der Verwo AG, setzt auf hoch effiziente Prozesse im Unternehmen. «Blech lebt!» heisst sein Motto und so ist es auch in der Blechbearbeitung in dem KMU, nicht zuletzt dank hoher Produktivität. Die Verwo AG baut ihren Erfolg in der Thematik der Produktivitätssteigerung auf drei Pfeiler: Mensch, Maschine und Prozesse. In den Prozessen stecken ungeahnte Potentiale zur Produktivitätssteigerung. Weg mit Verschwendungen lautet das Motto, denn diese bezahlt der Kunde nicht. Seit dem Euro-Debakel ist die Marge bekanntlich bei vielen Firmen ganz eng geworden. Verwo hat sich kurzerhand eine Prozessoptimierungsfirma, die Verwo Service AG, zugelegt.
Digitalisierung für die Blechbearbeitung
Aus dem Technologiebereich Blech referiert ein weiterer Kenner der Branche: Dipl. BW, MBA Michael Merkle, Head of Division der Bystronic AG. Er zeigt auf, welchen konkreten Nutzen die Digitalisierung in der Blechbe- und -verarbeitung bringen kann.
In der modernen Blechfertigung müssen verschiedene Fertigungsschritte zu einer kompletten Prozesskette verknüpft werden, um möglichst geringe Nebenzeiten und eine schlanke Produktion zu ermöglichen. Der Hersteller Bystronic bietet ein zugeschnittenes Softwarepaket an, mit dem der Anwender effizient vom File zum Teil gelangt: Er konstruiert Teile, erstellt Schneidpläne und Biegeprogramme und überwacht dabei noch die Teileproduktion.
Blech oder Stahl? Keine Frage: Blech
Ein hoch spannendes Thema behandelt Enrico Wyss (Leiter Vertrieb, Trumpf Maschinen AG). Das Unternehmen ist auf Werkzeugmaschinen im Blechbereich spezialisiert und stellte während der vorletzten EMO im zerspanenden Bereich aus. Das war kein Irrtum, ganz im Gegenteil. Präsentiert wurden Werkstücke, die früher gefräst wurden und heute aus Blech hergestellt werden.
Dementsprechend hat E. Wyss sein Thema fokussiert: Produktivitätssteigerung von der Zerspanung zur Blechbearbeitung: Blech kann nicht alles – aber vieles besser. In vielen Industriebetrieben liegt ein riesiges Potential zur Kostensenkung und Effizienzsteigerung brach. E. Wyss zeigt Ihnen Lösungen, warum ein Blechteil nicht nur Sinn macht, sondern, wie man mit einfachen Mitteln und einer intelligenten Teilegestaltung mit Blech deutlich effizienter und günstiger Produkte herstellen kann. Vielleicht verleitet dieser Vortrag einen klassischen Zerspaner, in Zukunft auch in eine Blech-Bearbeitungsmaschine zu investieren. Generell lohnt es sich, auch Ungewöhnliches zu denken, um vorn dranbleiben zu können.
Beschichtungen bringen enormen Schub
Beschichtungen spielen in allen Technologiebereichen eine immer stärke Rolle. Welche Rolle sie im Bereich der Fertigung und Blechbearbeitung einnehmen, erörtert Dr. Andreas Reiter (Segment Manager Forming Tools, OC Oerlikon Balzers AG). Die Technologiesprünge, wie sie alljährlich stattfinden – sowohl in der Zerspanung als auch in der Blechbearbeitung – wäre ohne Unternehmen wie OC Oerlikon Balzers AG praktisch nicht möglich.
Sogenannten PVD-Beschichtungen kommt seit vielen Jahren eine Schlüsselrolle in der Produktivitätssteigerung zu. Die Reduktion der Werkzeugkosten durch höhere Standzeiten ist dabei ein wichtiger Bestandteil, der Beitrag anderer Nebenkosten ist oft schwierig zu quantifizieren und wird unter anderem deswegen häufig nicht berücksichtigt. Einzelergebnisse zeigen aber sehr wohl, dass auch hier erhebliches Einsparpotential vorhanden ist.
Lean Management mit Nutzen
Dr. Urs Hirt (Geschäftsleitung Staufen AG) kennt aufgrund seiner langjährigen Beratungstätigkeit viele Möglichkeiten, die Prozesse zu optimieren. Neben einer klaren Positionierung im Markt sind Unternehmen heute mehr denn je gefordert, ständige, zielorientierte Verbesserung der Produkte und Prozesse voranzutreiben. Lean Management hat sich als sehr effizientes Instrument zur nachhaltigen und kontinuierlichen Verbesserung von Prozessen etabliert. Die Methoden sind in allen Bereichen eines Unternehmens anwendbar. Dr. Urs Hirt zeigt Ihnen die Erfolgsfaktoren und die Potentiale praxisnah am SMM-Kongress auf.
Motivation fördern
Bernhard Meier (Geschäftsleitung Hartchromwerk Brunner AG und Paul Meier Institut GmbH) setzt auf Motivation. Denn wenn die Mitarbeiter richtig motiviert sind, bringen sie einen erheblich besseren Output, qualitativ wie auch quantitativ. Motivation und Innovationskraft müssen sozusagen auf den Boden gebracht werden.
«Ja» ist das schönste Wort der Welt. Sagen wir das oft genug? Nicht Vorgesetzte bringen den erhöhten Output auf den Boden, die Mitarbeiter müssen das machen. Heerscharen von Spezialisten schulen das Total Quality Management. Den Fokus auf Zahlen, Daten und Fakten. Das zelebrierte Lean-Management presst dann noch den letzten Freiraum aus. Alles im Sinne der Produktivitätseffizienz? Was Bernhard Meier rät, erfahren Sie am Donnerstag, dem 5. Dezember 2013, im Kongresszentrum der Messe Luzern. <<
SMM-Kongress 2013
Termin: 5. Dez. 2013, 9.00 bis 17.30 Uhr
Ort: Kongresszentrum Messe Luzern
Anmeldung und Information:
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