Event von Urma Von der Bohrungsbearbeitung bis zum Additive Manufacturing

Redakteur: Silvano Böni

Urma führte Ende September ein Technologie-Forum durch, bei welchem Themen wie Präzisionsbohrungen, Rollieren von Bohrungen und Additive Manufacturing behandelt wurden.

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Am Technologieforum bei Urma AG ging es Ende September von der Bohrungsfeinbearbeitung bis hin zum Additive Manufacturing.
Am Technologieforum bei Urma AG ging es Ende September von der Bohrungsfeinbearbeitung bis hin zum Additive Manufacturing.
(Bild: Urma)

Bohrungen gehören zu den anspruchsvolleren Fertigungsoperationen. Enge Toleranzen, Prozesssicherheit, Bearbeitungsschritte, Zeit, Handhabung und Wirtschaftlichkeit spielen eine Rolle. Im Bereich der Präzisionsbearbeitung ist auch die einfache Handhabung entscheidend. Schliesslich muss der Bearbeitungsprozess auf die Werkstoffe zugeschnitten sein. Urma ist im Bereich von Ausdrehwerkzeugen und Reiben spezialisiert. Hier wurde unter anderem aufgezeigt, bei welchen Anwendungen auf Reibsysteme gesetzt werden sollte anstatt auszuspindeln.

Rollieren von Bohrungen

Darüber hinaus wurde auf ein Rollierverfahren zur Oberflächenfeinbearbeitung eingegangen. Die erreichte Oberflächengüte lag bei Ra = 0,04. Ein grosser Vorteil des Rollierens: Das Bauteil muss nicht mehr geschliffen oder gehont werden. Das Rollierverfahren lässt sich über die Rollierwerkzeuge sehr einfach in die bestehenden Produktionsprozesse integrieren.

Additive Manufacturing

Ein weiterer Themenkomplex war die additive Fertigung (AM). Hier können zum Teil Kosten eingespart werden, wenn die Möglichkeit besteht, die Anzahl Bauteile einer Baugruppe durch AM zu reduzieren. Aus ganzheitlicher Sicht kann sich durch AM eine Kostenreduktion ergeben, nicht nur weil weniger Bauteile produziert werden müssen, sondern auch weil die Lagerhaltung weniger anspruchsvoll wird, weil weniger Bauteile gelagert werden müssen. Gerade junge Konstrukteure denken heute vermehrt im AM-Verfahren, wodurch kontinuierlich verstärkt Werkstücke entwickelt werden, die ohne AM nicht mehr produzierbar wären.

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