Durch ihren hohen Anteil an recyceltem Wolframkarbid liegt der CO2-Ausstoss für Walter Wendeschneidplatten 36 Prozent unter dem von Wendeplatten aus Neumaterial. Damit leisten Walter Wendeschneidplatten einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung des CO2-Ausstosses des Unternehmens selbst und bei den Anwendern. Die Platten werden zu 58 Prozent aus Wolframkarbid hergestellt, das aus dem Wertstoffrecycling stammt. Im Einsatz zeigen Walter Wendeschneidplatten mit Recyclinganteil dabei keinen Unterschied zu Platten aus Neumaterial.
In einem chemischen Recyclingverfahren wird Ammoniumparawolfrat aus recycelten Werkstoffen zurückgewonnen.
(Bild: Walter)
Stefan Rudolf, Leiter der Produktentwicklung bei Walter, sagt: «Walter hat sich für seine Nachhaltigkeit und für den Aufbau einer zirkularer Wertstoffprozesse ehrgeizige Ziele gesetzt. 2030 soll unsere Recyclingquote über das gesamte Unternehmen bei 90 Prozent liegen. Mit unseren Wendeschneidplatten aus recyceltem Material setzen wir damit in der Branche wirklich Massstäbe.»
Klima schützen, Lieferketten absichern
Die Etablierung und Umstellung auf zirkulare Wertstoffprozesse erfüllt bei Walter aber noch eine weitere strategisch wichtige Funktion: Durch den Aufbau eines eigenen Sekundärrohstoff-Kreislaufs für kritische Materialien wie Wolframkarbid verbessert Walter auch die Sicherheit seiner Lieferketten. In einem anspruchsvollen chemischen Recyclingverfahren werden die Werkstoffe in ihre einzelnen Bestandteile zerlegt, aus denen im nächsten Schritt neue, hochwertige Hartmetallsubstrate produziert werden. Dabei entsteht unter anderem «virgin APT» (Ammoniumparawolframat), das primäre Zwischenprodukt für Wolframkarbid.
Aktuell bietet Walter seinen Kunden in den USA, Deutschland, Benelux, Iberien, Frankreich, Tschechien und Italien an, gebrauchte Wendeschneidplatten und Vollmetallwerkzeuge ins Walter Recycling zu überführen. Bis 2026 soll das Angebot auch auf Schweizer Kunden ausgeweitet werden. Für das entgegengenommene Recyclingmaterial erhalten die Kunden marktgerechte Preise.
Der Recycling-Meilenstein ist Teil der grossen Nachhaltigkeitsstrategie von Walter. Der weltweit tätige Spezialist für Zerspanungslösungen misst alle unternehmerischen Aktivitäten an ihrer Nachhaltigkeit für das Unternehmen und für die globalen Stakeholder: von der Entwicklung und Produktion über die Materialbeschaffung bis hin zum verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen. Seit 2020 lässt sich das Unternehmen deshalb jährlich durch die Nachhaltigkeitsexperten von EcoVadis bewerten. 2024 hat man zum dritten Mal den Gold-Rang geschafft.
Drittes Gold in Folge
Walter verbessert Werte und wird von EcoVadis ausgezeichnet
Walter schafft es beim EcoVadis-Ranking unter die Top-5 Prozent seiner Branche.
(Bildquelle: Walter)
Im weltweit anerkannten EcoVadis-Ranking zur Nachhaltigkeit hat Walter zum dritten Mal in Folge die Gold-Medaille erreicht. Der Zerspanungsspezialist gehört damit in seiner Branche zu den Top-5 Prozent der am besten bewerteten Unternehmen. Walter konnte sich innerhalb dieser Gruppe noch einmal verbessern: 2024 wurden 76 von 100 möglichen Punkten erreicht. EcoVadis ist der weltweit grösste Anbieter von Nachhaltigkeitsratings für Unternehmen. Mehr als 130 000 Unternehmen weltweit lassen sich regelmässig von EcoVadis bewerten. Martin Svensson, Vice President Finance & CFO bei Walter, sagt: «Dreimal hintereinander den Gold-Status geschafft, darauf können wir wirklich stolz sein. Zumal wir uns dabei auch noch kontinuierlich verbessert haben. Denn je mehr Unternehmen einer Branche im Ranking abgebildet werden, desto höher steigt das Gesamtniveau, das man für einen Platz unter den Top-5 Prozent übertreffen muss. Wir setzen alles daran, bald den Platin-Rang zu erreichen und unsere kontinuierlichen Verbesserungen fortzusetzen. Dabei berücksichtigen wir auch die steigenden Anforderungen aus Politik, Wirtschaft und von Stakeholdern.»
Aus gut wird besser Bewertet werden von EcoVadis vier grosse Bereiche: Umwelt, Ethik, Arbeits- und Menschenrechte sowie Nachhaltige Beschaffung. Walter hat wieder in allen vier Bereichen überdurchschnittliche Ergebnisse erzielt. Deutlich verbessern konnte sich das Unternehmen im Bereich Arbeits- und Menschenrechte. Hier liegt Walter nun bei 80 von 100 erreichbaren Punkten. Dieses sehr gute Ergebnis wurde zuvor auch schon im Bereich Umwelt geschafft. Walter lässt sich seit 2020 jährlich durch die Nachhaltigkeitsexperten von EcoVadis bewerten. Nachhaltigkeit ist ein wichtiger Bestandteil der Unternehmensstrategie: Der weltweit tätige Spezialist für Zerspanungslösungen misst alle unternehmerischen Aktivitäten an ihrer Nachhaltigkeit für das Unternehmen und für die globalen Stakeholder: von der Entwicklung und Produktion über die Materialbeschaffung bis hin zum verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen. Durch Investitionen in umweltfreundliche Technologien, energieeffiziente Produktionsprozesse und Initiativen zur Förderung fairer Arbeitsbedingungen hat Walter seine Nachhaltigkeitswerte kontinuierlich verbessert. So bestehen Walter Verpackungen bereits heute zu 95 Prozent aus recyceltem Kunststoff (PCR, also Post Consumer Recycled-Kunststoff) und sind zu 100 Prozent wiederverwertbar. Martin Svensson ergänzt: «Für unsere Kunden wollen wir 2025 den CO₂-Fussabdruck unserer Produkte in einer branchenseitig standardisierten Form bereitstellen.»
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Stand vom 30.10.2020
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