Walzenstirnfräser steigert Wirtschaftlichkeit
Wirtschaftlichkeit, Flexibilität und Qualität sind Schlagworte, die in der gesamten Industrie bedeutend und gefordert sind. Für die Lohnfertigungsbetriebe treffen sie aber gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten in besonderem Masse zu, denn sie stehen nicht nur im Wettbewerb zu vergleichbaren Anbietern, sondern auch zu einer möglichen Eigenfertigung ihrer Kunden. Aus diesem Grunde haben Lohnfertiger ein besonderes Interesse an den leistungsfähigsten und wirtschaftlichsten Werkzeugen.
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böh. Die Firma Zerspanungstechnik Schmidt in D-Herdorf, ein typischer Vertreter dieses Industriezweiges. «Unsere Schwerpunkte liegen aber nach wie vor auf der CNC-Zerspanung und dem Maschinen- und Vorrichtungsbau», führt Hubertus Schmidt, Geschäftsführer und Eigentümer des Unternehmens, aus und weist auf die Kernkompetenzen hin.
Wirtschaftlicheres Werkzeugkonzept gefordert
Obwohl bei dem Unternehmen Zerspanungstechnik Schmidt in D-Herdorf viele Einzelteile bearbeitet werden, fallen auch Kleinserien und Wiederholteile an. Solch grosse und zerspanungsintensive Teile standen auch im November letzten Jahres wieder an. Es waren Lagerteile aus 25CrMo4 mit Brennkante vergütet auf eine Zugfestigkeit von 750 N/mm², in den Abmessungen 1,710 mm x 1,170 mm x 280 mm, die für einen weltweit agierenden Anlagenbauer in Serien von etwa acht Stück und als Wiederholteil zu bearbeiten waren. Die Hauptzerspanungsarbeit wird mit einem Walzenstirnfräser 80 mm Durchmesser, Auskraglänge ca. 200 mm, durchgeführt.
Im Einsatz war ein Werkzeug eines Wettbewerbers, welches aber in vielen Punkten nicht zufrieden stellte. Durch starke Vibrationen und häufige Wendeplattenbrüche war keine Betriebssicherheit gegeben, die versprochenen Leistungsdaten wie Vorschübe und Bearbeitungszeit wurden nicht erreicht und die Preise für Wendeschneidplatten und Werkzeugkörper waren viel zu hoch.
