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Das fünfachsige Einsteigermodell L32-VIII lässt sich mit angetriebenen Werkzeugen am Vertikalhalter und am Bohrblock für die Rückseitenbearbeitung ausstatten und ist so eine zuverlässige Maschine für viele grundlegende Fertigungsanforderungen. Benötigt der Kunde ein noch breiteres Bearbeitungsspektrum, so raten ihm die Citizen-Experten zur vollausgestatteten L32-XII. Dieses High-End-Modell verfügt neben den standardmässigen Achsen sowie der C-Achse an Haupt- und Abgreifspindel über eine Vielzahl rotierender Werkzeuge an der zusätzlichen B-Achse. Der Bohrblock für die Rückseitenbearbeitung ist mit einer zusätzlichen Y2-Achse versehen und kann feste sowie angetriebene Werkzeuge aufnehmen.
Dazu Markus Reissig: «Dank zusätzlicher B- und Y-Achse lassen sich hochkomplexe Bauteile in einer Aufspannung fertigen. Der maximale Durchmesser des fertigen Stangenmaterials beträgt standardmässig 32 mm, kann jedoch auf 38 mm Stangendurchlass erweitert werden. Für die Fertigung lassen sich Werkstücke mit einer Länge von 320 mm einspannen. Damit ist eine Vielzahl an parallel ablaufenden Fräs- und Bohrvorgängen denkbar.»
Flexibel dank hoher Werkzeugvielfalt
Auf dem gegenüberliegenden Werkzeughalter lassen sich optional vier feste und drei angetriebene Werkzeuge anbringen. Der Werkzeughalter auf der Rückseite, also der Y-Achse, verfügt über eine Vielzahl an starren sowie rotierenden Werkzeugen. Insgesamt können Maschinen des Typs L32-VIII zwischen 19 und 30, Typ X 24 bis 44 und Maschinen des Typs XII 30 bis 40 Fräs- und Bohrwerkzeuge aufnehmen – ideal für schnelle Werkzeugwechsel und kurze Zykluszeiten.
Das Werkzeugsystem der L32 bietet dem Anwender neben der Werkzeugvielfalt weitere funktionale Kombinationsmöglichkeiten. So lassen sich zum Beispiel am Vertikalhalter angetriebene Werkzeuge für die Quer- und Stirnseitenbearbeitung aufnehmen, die sich manuell in einem Winkel zwischen 0 ° und 90 ° ausrichten lassen. Die B-Achse bietet eine besonders flexible Bearbeitung, da der Werkzeughalter in einem Bereich von –45 ° bis 90 ° schwenkbar ist und somit Werkstücke sowohl von vorne als auch von hinten bearbeitet werden können.
Dreher des Jahres mit der Cincom L20-XII
Der neue Cincom-L32-Drehautomat wurde kürzlich auf der Hausausstellung CFA85 im japanischen Werk von Citizen erstmals vorgestellt. Zu diesem festlichen Anlass in Miyota hatte die Citizen Machinery Europe GmbH neben Kunden und Händlern auch den deutschen Dreher des Jahres 2014, Siegfried Kersch aus Bielefeld, mit seiner Frau eingeladen. Kersch, der im Rahmen der AMB 2014 den Wettbewerb auf der Drehmaschine Cincom L20-XII gewonnen hatte, wurde dabei vom japanischen Präsidenten des Unternehmens geehrt.
Markus Reissig: «Unsere Branche sucht händeringend nach motiviertem Nachwuchs. Daher war es für uns gar keine Frage, die Maschine für diesen Wettbewerb zu stellen und auch die Betreuung der Teilnehmer zu übernehmen. Dieses Handwerk sollte auch weiterhin viele Interessenten locken. Mit den richtigen Maschinen gelingt uns das auch in Zukunft ganz sicher!» <<
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