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Langzeittest im BMW-Werk Leipzig
Der Einsatzort der Flurförderzeuge im Projektzeitraum war die Teileversorgung für den Karosseriebau der BMW-i-Fahrzeuge in Leipzig. Dort haben die Geräte alle Aufgaben übernommen, die normalerweise von den konventionellen Batterie-Fahrzeugen übernommen worden wären. In ihrem Bericht vergleichen die Forscher der TU München beide Technologien unter folgenden Parametern: energetische Effizienz, Zuverlässigkeit, Lebensdauer und ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit. Dabei berechnen die Wissenschaftler unter anderem die Kosten für den gesamten Lebenszyklus der Geräte und kalkulieren praxisnah für eine Flotte von 50 Fahrzeugen.
Vergleich zu konventionellen Flurförderzeugen
Im Vergleich zu den konventionellen Elektrofahrzeugen lag die Reichweite der wasserstoffbetriebenen Schlepper über dem Standard, die Reichweite der Gabelstapler darunter. Ein grösseres Tankvolumen und ein höherer Druck im Tank können die Reichweite in Zukunft weiter erhöhen. Der Wirkungsgrad des Brennstoffzellensystems liegt laut des Forschungsberichts noch knapp unter dem der klassischen Bleisäurebatterie. In Summe kann der Wasserstoffantrieb aber mit der hohen betrieblichen Verfügbarkeit, den daraus resultierenden geringeren Personalkosten sowie seinen geringeren Umweltauswirkungen im Vergleich der konventionellen Energiepfade punkten.
«Wir bewerten die Ergebnisse unseres Forschungsprojektes als einen klaren Erfolg für die Logistik in Deutschland auf dem Weg zu einer neuen alternativen Antriebstechnologie», erklärte Prof. Dr. Willibald A. Günthner, Inhaber des Lehrstuhls fml der TU München. «Unser Forschungsbericht dokumentiert das Erreichen eines wichtigen Etappenziels. Weitere Fragen und Detailoptimierungen könnten in Folgeprojekten untersucht werden.» <<
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