Hannover Messe 2023: Fokus auf Industrie 4.0 Wege zur smarten Industrie aufzeigen

Von Konrad Mücke 2 min Lesedauer

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Beim Konzept Industrie 4.0 verbinden Hersteller von Sensorik, Automation, Robotik, Hard- und Software sowie Anwender ihr Know-how, ihre Leistungen und Produkte. Die Automatisierung und die Digitalisierung industrieller Prozesse locken auch das Interesse junger Menschen.

Vernetzen, automatisieren und digitalisieren: In den Diskussionen und Präsentationen zur Hannover Messe fokussieren Experten und Besucher auf sämtliche Aspekte zum Konzept Industrie 4.0.  (Bild:  koy+winkel)
Vernetzen, automatisieren und digitalisieren: In den Diskussionen und Präsentationen zur Hannover Messe fokussieren Experten und Besucher auf sämtliche Aspekte zum Konzept Industrie 4.0.
(Bild: koy+winkel)

Nach vielen Jahren einer eher unsicheren Entwicklung zeigen sich inzwischen die Vorteile des Konzepts Industrie 4.0. Dies präsentieren Unternehmen zur Hannover Messe 2023. Inzwischen steht ein vereinheitlichtes Softwarekonzept, eine sogenannte Verwaltungsschale, allen Beteiligten zur Verfügung. Darauf aufbauend können Unternehmen jeweils bedarfsgerecht Software und Komponenten zur Automatisierung und Digitalisierung entwickeln, um letztlich das Konzept Industrie 4.0 zu verwirklichen.

Standardisierung beschleunigt Entwicklung

Die Verwaltungsschale war und ist ein Vorzeigeprojekt. Sie liefert eine standardisierte Beschreibung von Komponenten, auf die viele Aussteller der Hannover Messe mit ihren individuellen Produkten aufbauen. Die Verwaltungsschale ist thematisch eng verknüpft mit dem digitalen Zwilling. Am ersten Messetag diskutieren Industrievertreter über den Nutzen des standardisierten digitalen Zwillings für eine nachhaltige Industrie. Maschinen- und Anlagenbauer beabsichtigen, in Verbindung mit digitalen Zwillingen (virtuellen Modellen) zusätzliche Leistungen bereitzustellen. Dafür sind die passenden Ressourcen und das erforderliche Know-how zu entwickeln und zur Verfügung zu stellen.

Vernetzen und diskutieren

Nach wie vor gilt es, Maschinen, Sensorik, Daten und Informationen zu vernetzen. Ergänzt wird dies durch eine zukunftsweisende Denkweise und ergänzende Geschäftsmodelle. Unternehmen müssen auf Plattformen präsent sein, müssen eigene Plattformen entwickeln oder bespielen, Automatisierer müssen mit den Kunden kollaborieren, müssen auch in Open Source (ROS2 in der Robotik) denken, gemeinsam Produkte entwickeln, junge Unternehmen und auch zunächst wesensfremde Branchen – wie die Gaming-Industrie (Gaming Engines in der Robotik) – einbinden, voneinander lernen, in neuen Konstellationen zusammenarbeiten (Coopetition) und mit anderen Geschäftsmodellen Umsätze und Erträge erwirtschaften (Subscription). Das erfordert allerdings einigen Aufwand. Zudem ergeben sich zahlreiche zusätzliche Aspekte. Zum Beispiel wird das Konzept Industrie 4.0 auch eine breit gefächerte Diskussion um Kultur und Bildung initiieren. Die Hannover Messe 2023 stellt ein Podium bereit für Entwickler, Hersteller und Anwender, um diese Aspekte ausführlich zu diskutieren und sich über Innovationen zu informieren. - kmu - SMM

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