Unter dem Motto «Innovate Manufacturing.» steht die EMO Hannover für Innovation, Internationalität, Inspiration und die Zukunft der Metallbearbeitung. Der Leitspruch ist auch ein Aufruf an Schweizer Anbieter und Anwender, die Möglichkeiten neuer Technologien mutig auszuschöpfen.
Die EMO Hannover, die Weltleitmesse der Produktionstechnologie, ist Anziehungspunkt für die Fertigungsexperten aus der ganzen Welt.
(Bild: VDW)
Wie keine andere Messe präsentiert die Weltleitmesse der Produktionstechnologie die gesamte Wertschöpfungskette der Metallbearbeitung: von Werkzeugmaschinen, Produktionssystemen und additiven Verfahren über Präzisionswerkzeuge und Automatisierung bis hin zu Messtechnik, Qualitätssicherung, Software und Zubehör. Zielgruppen sind die globalen Impulsgeber der Industrie: Maschinenbau, Automobil- und Luftfahrtindustrie, Metallbe- und -verarbeitende Industrie, Medizintechnik, Energieversorgung, aber auch Elektronikindustrie und viele mehr.
Bildergalerie
«Als Plattform für Geschäfte und den Dialog zwischen allen internationalen Akteuren der Branche – Herstellern wie Anwendern, ist die EMO weltweit einzigartig», betonte Dr. Markus Heering, Geschäftsführer beim EMO-Veranstalter VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken), anlässlich der EMO-Präsentation in Zürich am 12. Mai 2025.
2023 zogen über 1800 Aussteller aus 45 Ländern rund 92 000 Fachbesucher aus fast 140 Ländern auf die EMO. Über 1700 Besucher kamen aus der Schweiz.
Die Schweiz ist auf der EMO prominent vertreten
Mit einer Werkzeugmaschinenproduktion von rund 2,5 Mrd. Euro im vergangenen Jahr befindet sich die Schweiz auf Rang 8 und damit unter den Top 10 der grössten Hersteller weltweit. Sogar Rang 6 erreicht sie unter den grössten Exporteuren von Werkzeugmaschinen. Die Alpenrepublik exportierte 2024 Werkzeugmaschinen im Wert von über 2,1 Mrd. Euro. Deutschland ist der mit Abstand wichtigste Handelspartner. Zu den grossen Kundengruppen der Schweizer Hersteller zählen die Fahrzeugindustrie, der Maschinenbau sowie die Metallerzeugung und -verarbeitung. Als grösste Abnehmer in der Metallbearbeitung sind diese auch als Besuchergruppen auf der EMO besonders stark vertreten.
Als wichtige Ausstellergruppe mit rund 70 angemeldeten Firmen, ist die Schweiz auf der EMO auch 2025 wieder prominent vertreten. Unternehmen wie Kellenberger, Reishauer, Rollomatic, StarragTornos oder Schaudt Mikrosa sind ebenso dabei wie Fehlmann oder United Machining Solutions. Neben Kontakten in die angestammten Märkte China, Japan, Italien und Südkorea bietet die EMO zahlreiche Ansatzpunkte für die Aufnahme neuer Geschäftsbeziehungen.
«Die EMO-Fachbesucher kommen aus der ganzen Welt und jeder ist ein potenzieller Kunde», betont Dr. Markus Heering. «Auf der EMO informieren sie sich über das neuste Angebot an Werkzeugmaschinen, Lösungen und Dienstleistungen weltweit, lernen neue Anbieter und Perspektiven kennen und können auch potenziell neue Lieferbeziehungen anbahnen», sagt er.
EMO fokussiert globale Megatrends
Weltweit zeigen sich in der Industrie ähnliche Herausforderungen: Der Wettbewerb verschärft sich. Investoren warten ab. Die Kosten steigen. Der Bedarf an nachhaltigen Produkten nimmt zu. Gleichzeitig erschwert der Fachkräftemangel vielerorts den Fortschritt, während die Integration neuer Technologien wie künstliche Intelligenz und additive Fertigung kontinuierliche Weiterbildung erfordern.
Auf der EMO 2025 zeigen aktuell mehr als 1400 Aussteller aus 35 Ländern Lösungen zu diesen Herausforderungen, diskutieren Expertinnen und Experten die Megatrends Automatisierung, Digitalisierung inklusive Künstlicher Intelligenz sowie Nachhaltigkeit, und erarbeiten deren Fortschritt in der Metallbearbeitung.
Automatisierung für mehr Effizienz in Schweizer Metallbearbeitung
Automatisierungslösungen erhöhen Effizienz und Qualität im Fertigungsprozess. Sie sind einer der Haupttreiber für Investitionen und werden in den unterschiedlichsten Ausprägungen von vielen EMO-Ausstellern auch aus der Schweiz angeboten. Dies reicht von einfachen Lösungen wie Palettenwechslern und Handlingsystemen bis hin zu Robotereinsatz und autonomen Fabriken mit selbstfahrenden Systemen.
Auf der EMO 2025 ist ein breites Angebot an Automatisierungslösungen zu erwarten, denn viele Aussteller werten ihre Maschinen damit weiter auf. Noch fokussierter geht es auf dem Gemeinschaftsstand Cobot Area zu. Dort werden kollaborative Roboter, deren Anwendungsmöglichkeiten und Applikationen gezeigt. Das sind Greifer, Bildverarbeitung, Messsysteme, Software, Industrieelektronik, Zuführsysteme und vieles mehr.
Stand vom 30.10.2020
Es ist für uns eine Selbstverständlichkeit, dass wir verantwortungsvoll mit Ihren personenbezogenen Daten umgehen. Sofern wir personenbezogene Daten von Ihnen erheben, verarbeiten wir diese unter Beachtung der geltenden Datenschutzvorschriften. Detaillierte Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Einwilligung in die Verwendung von Daten zu Werbezwecken
Ich bin damit einverstanden, dass die Vogel Communications Group AG, Seestrasse 95, CH-8800 Thalwil, einschließlich aller mit ihr verbundenen Unternehmen (im weiteren: Vogel Communications Group) meine E-Mail-Adresse für die Zusendung von redaktionellen Newslettern nutzt. Auflistungen der jeweils zugehörigen Unternehmen können hier abgerufen werden.
Der Newsletterinhalt erstreckt sich dabei auf Produkte und Dienstleistungen aller zuvor genannten Unternehmen, darunter beispielsweise Fachzeitschriften und Fachbücher, Veranstaltungen und Messen sowie veranstaltungsbezogene Produkte und Dienstleistungen, Print- und Digital-Mediaangebote und Services wie weitere (redaktionelle) Newsletter, Gewinnspiele, Lead-Kampagnen, Marktforschung im Online- und Offline-Bereich, fachspezifische Webportale und E-Learning-Angebote. Wenn auch meine persönliche Telefonnummer erhoben wurde, darf diese für die Unterbreitung von Angeboten der vorgenannten Produkte und Dienstleistungen der vorgenannten Unternehmen und Marktforschung genutzt werden.
Falls ich im Internet auf Portalen der Vogel Communications Group einschließlich deren verbundenen Unternehmen geschützte Inhalte abrufe, muss ich mich mit weiteren Daten für den Zugang zu diesen Inhalten registrieren. Im Gegenzug für diesen gebührenlosen Zugang zu redaktionellen Inhalten dürfen meine Daten im Sinne dieser Einwilligung für die hier genannten Zwecke verwendet werden.
Recht auf Widerruf
Mir ist bewusst, dass ich diese Einwilligung jederzeit für die Zukunft widerrufen kann. Durch meinen Widerruf wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund meiner Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt. Um meinen Widerruf zu erklären, kann ich als eine Möglichkeit das unter https://contact.vogel.de/de/smm abrufbare Kontaktformular nutzen. Sofern ich einzelne von mir abonnierte Newsletter nicht mehr erhalten möchte, kann ich darüber hinaus auch den am Ende eines Newsletters eingebundenen Abmeldelink anklicken. Weitere Informationen zu meinem Widerrufsrecht und dessen Ausübung sowie zu den Folgen meines Widerrufs finde ich in der Datenschutzerklärung, Abschnitt Redaktionelle Newsletter.
Nachhaltigkeit für mehr Klimaschutz
Seit Beginn des Jahres 2025 ist in der Schweiz das Klima- und Innovationsgesetz in Kraft, mit dem innovative Technologien und Prozesse zur Reduktion von Treibhausgasemissionen gefördert werden sollen. Wie auf der EMO zu sehen ist, stehen im Fokus der Produktion ein geringerer Energie- und Materialverbrauch sowie die Einführung einer Kreislaufwirtschaft. «Viele Einzelmassnahmen führen hier zum Ziel. Investitionen in neue Maschinen sparen beispielsweise rund 25 Prozent der Energie», schildert Markus Heering die Erfahrungen. Damit werde der CO2-Fussabdruck verkleinert. Auch moderne Elektromotoren und innovative Antriebstechnik sparen im Vergleich zur Vorgängergeneration erheblich an Strom. Weitere Stellschrauben sind verbesserte Regelungstechnik, optimierte Auslegung von Druckluft- und Hydraulikanwendungen oder reibungsminimierte Lager- und Führungstechnik.
Die Sustainability Area auf der EMO 2025 ist der ideale Treffpunkt, um modernste Lösungen für die nachhaltige Produktion von morgen zu erleben. Hier informieren Aussteller über Trends zur Energieeffizienz, die Integration regenerativer Energien, Kreislaufwirtschaft und Lebenszykluskonzepte. Sie fördern nicht nur den Klimaschutz, sondern senken auch die Produktionskosten in Zeiten knapper Energie und Rohstoffe.
Digitalisierung gepaart mit künstlicher Intelligenz für höhere Produktivität
Digitalisierung und Vernetzung sind schon lange Themen in der Produktion. Jetzt kommt die künstliche Intelligenz hinzu, um die Datenanalyse zu beschleunigen, höhere Produktivität zu erreichen und neue Geschäftsmodelle aufzusetzen. Die Halbleiterindustrie spielt eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung und Anwendung digitaler Technologien. Halbleiter gestatten Anwendern, ihre Produktionsprozesse intelligenter zu gestalten, indem sie Technologien wie das Internet der Dinge (IoT) und künstliche Intelligenz (KI) nutzbar machen. Sie schaffen Transparenz über die Effizienz der Fertigungsabläufe, ermöglichen die Echtzeitüberwachung und -steuerung von Maschinen und Prozessen sowie eine vorausschauende Wartung.
Auf der EMO 2025 zeigt die «AI + Digitalization Area» Investoren aus Industrie und Administration neueste Möglichkeiten der Vernetzung gepaart mit künstlicher Intelligenz. Das ist auch die Chance für Hersteller aus der Schweiz, ihre Kompetenz in diesem Feld herauszustellen.
Die Zukunft der Schweizer Metallbearbeitung
Fortschritte in allen drei Feldern stimulieren Investitionen und kurbeln die Nachfrage nach Produktionstechnik an. Darüber hinaus bildet der EMO-Veranstalter VDW weitere entscheidende Themen für die Metallbearbeitung ab. Das ist beispielsweise der Gemeinschaftsstand Additive Manufacturing, bei dem die neusten Anwendungen im Bereich der additiven Fertigung beleuchtet werden.
Mit Blick auf die Zukunft und junge Talente, stärkt die Nachwuchsstiftung Maschinenbau den Fachkräftenachwuchs für die Herausforderungen von morgen. Qualifizierte Ausbildung ist die Basis für den Erfolg der Branche. Durch gezielte Fördermassnahmen trägt die Nachwuchsstiftung Maschinenbau dazu bei, die Branche langfristig innovativ und wettbewerbsfähig zu halten. Auch zeigt sie auf dem Sonderstand Jugend, wie die Ausbildung auf die aktuellen Anforderungen in der Technologie und Digitalisierung in den Unternehmen bestmöglich ausgerichtet werden kann. Weiterhin präsentieren innovative Jungunternehmen frische und wegweisende Lösungen auf der Startup-Area.
50 Jahre Innovationen für die Metallbearbeitung
2025 wird die EMO 50 Jahre alt. 1975 ins Leben gerufen, führt sie seit einem halben Jahrhundert das Wissen der Branche zusammen und gestaltet die Zukunft der Metallbearbeitung federführend mit. Sie hat sich zu einer globalen Institution und einem festen Termin im Kalender entwickelt. «2025 ist die EMO in Hannover wieder das Fest für die gesamte internationale Metallbearbeitung. Sie zeigt eindrucksvoll, wie weit wir bereits gekommen sind und wie viel Potenzial noch vor uns liegt», sagt Heering abschliessend.