Swissmechanic-Umfrage

Weniger Aufträge für die KMU-MEM

Seite: 2/2

Anbieter zum Thema

Falsche Sicherheit in der Franken-Frage

Die Umsätze sind im Moment auf stabilem Niveau. Zwei Drittel der Befragten geben an, sie seien mit den Umsätzen zufrieden. Gleichzeitig hält der Druck auf die Margen an. Dieser ist seit rund zwei Jahren konstant hoch und nagt bei vielen Unternehmen an den Reserven. Rund 40% der befragten Unternehmen beurteilen den Ertrag als „nicht befriedigend“. Die Frankenstärke ist und bleibt für die KMU-MEM ein Damoklesschwert. In der aktuellen Umfrage beurteilten rund die Hälfte der Unternehmen die Auswirkungen als „stark“. In der öffentlichen Wahrnehmung hat sich die Situation rund um den Schweizer Franken beruhigt. Ganz anders beurteilen dies die betroffenen Firmen, welche insbesondere mit dem schwachen Euro zu kämpfen haben. „Nur weil das Thema nicht mehr in den Medien diskutiert wird, heisst das noch lange nicht, dass es keines mehr ist“, sagt Oliver Müller. „Einige Vertreter von KMU-Organisationen und Politiker haben das Gefühl, mit der Untergrenze von 1.20 Franken sei die Situation entschärft und die Unternehmen in der Lage, sich stetig darauf einzustellen. Dem ist nicht so. Irgendwann sind alle Massnahmen zur Abfederung aufgebraucht“.

Soziale Verantwortung

Einmal mehr beweisen die KMU in den MEM-Branchen, dass sie ihre soziale Verantwortung wahrnehmen. Die Beschäftigungssituation ist trotz den teils widrigen Umständen stabil. Die Swissmechanic-Betriebe, vielerorts von Patrons geführt, stehen ihren Mitarbeitenden auch in schwierigen Zeiten bei. Wie die aktuelle Umfrage zeigt, hat ein Drittel der befragten Unternehmen sogar Personal eingestellt. <<

(ID:43075591)