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Auftragsbestand
Der Auftragsbestand hat erneut abgenommen, dies den dritten Monat in Folge. Die Subkomponente “Auftragsbestand” schloss immerhin um 2.8 Punkte näher an der Wachstumsschwelle auf 45.5 Punkten. Ein tieferer Auftragsbestand führt in der Regel in den Folgemonaten zu schwächerer Produktion.
Einkaufsmenge
Die Unternehmen kauften auch im Juni weniger ein als im Vormonat, wie sie es seit bereits über einem Jahr tun. Die Subkomponente “Einkaufsmenge” gewann aber unterhalb der Wachstumsschwelle zumindest an Terrain (+1.7 Punkte). Offensichtlich tätigen die Unternehmen angesichts der unsicheren Aussichten ihre Einkäufe mit äusserster Zurückhaltung.
Einkaufspreise
Vorprodukte wurden im Juni erneut deutlich billiger. Die Subkomponente “Einkaufspreise” gab um 3.5 Punkte nach und schloss damit tiefer unterhalb der Wachstumsschwelle auf 40.6 Zählern. Preissenkend haben sich die Preisnachlässe auf den globalen Rohstoffmärkten ausgewirkt.
Lieferfristen
Die Lieferfristen waren im Juni länger als im Vormonat, was ein Zeichen für eine höhere Kapazitätsauslastung ist. Die Subkomponente “Lieferfristen” schloss mit 53.1 Zählern über der Wachstumsschwelle (Indexanstieg um 2.4 Punkte).
Beschäftigung
Der Personalabbau dauerte im Juni an, wenn auch in wieder etwas geringerem Tempo. Die Subkomponente “Beschäftigung” schloss um 1.9 Punkte höher auf 46.3 Zählern. Mittlerweile befindet sich die Subkomponente seit neun Monaten in rückläufigem Terrain.(CS/mc/ps)
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