Wenk AG/SA: «Kunden sind wieder voll ausgelastet»

Redakteur: Matthias Böhm

Anbieter zum Thema

Erich Schmid und Karsten Allenberg setzten voll die Vorteile der Komplettbearbeitung auf einer Maschine. Denn gerade am Werkplatz Schweiz ist es sinnvoll den Nutzen modernster Bearbeitungsmaschinen voll auszunutzen, um gegenüber dem Ausland konkurrenzfähig zu bleiben. (Bild: Böhm)
Erich Schmid und Karsten Allenberg setzten voll die Vorteile der Komplettbearbeitung auf einer Maschine. Denn gerade am Werkplatz Schweiz ist es sinnvoll den Nutzen modernster Bearbeitungsmaschinen voll auszunutzen, um gegenüber dem Ausland konkurrenzfähig zu bleiben. (Bild: Böhm)

Auch bei Wenk ist die positive Grundstimmung zu spüren, wie Erich Schmid (Geschäftsführer) gegenüber dem SMM hervorhebt: «Unsere Kunden sind wieder voll ausgelastet, das ist sehr erfreulich, wir haben sehr stark darauf gewartet. Einige Kunden, die uns besucht haben, wollen wieder richtig investieren, solche Aussagen sind vielversprechend. Unsere Kundschaft kommt oft aus dem KMU-Sektor, sie fragt immer öfter nach komplexen Maschinen nach, das bestätigt auch Karsten Allenberg (Verkauf Innendienst): Die Zerspanung auf komplexeren Maschinen ist zwar anspruchsvoll, aber die Vorteile sind erheblich. Wenn sie das Werkstück auf einer Maschine fertigen können und nicht auf eine zweite Maschine spannen, können in der Regel engere Toleranzen fertigen, aber es gibt auch keine Liegezeiten zwischen den Maschinen. Unsere Dreh-Fräszentren von Mazak sind Multi-Task-Maschine und können dem Kunden einen erheblichen Mehrwert bieten.»

Darüber hinaus verspürt man bei Wenk eine Zunahme von Automatisierungsprozessen, wie automatisches Werkstückhandling usw. Mazak bietet hier die Beladung sowohl per Stangenlader, Portalroboter als auch Palettisierung an. Je nach Bedarfsfall wir auch mit Partnern zusammengearbeitet.

Für Erich Schmid wird die Komplettbearbeitung nach wie vor viel zu wenig genutzt: «Es gibt immer noch Anwender, die tatsächlich Bedenken haben wegen der Komplexität der Maschinen. In Asien ist das klar, dort ist die Kompetenz für solch komplexe Maschinen tatsächlich oft nicht vorhanden. Aber hier, am Werkplatz Schweiz, haben wir so gut ausgebildetes Personal, dass wir die Vorteile der Maschinen ausnutzen sollten. Wer die Hürde einmal genommen hat, möchte nicht wieder zurück auf die verteilte Fertigung mit einfachen Maschinen.» Nach Aussage von K. Allenberg ist die Betreuung und Schulung «umso wichtiger je komplexer die Technologie ist, die angewendet wird.» <<

(ID:25035050)