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Gehäuse Wenn es kracht und knallt – Gehäuse im Einsatz bei Kampfmittelräumungen

Redakteur: Benza Banjac

Bei Kampfmittelentschärfungen und zivilen Sprengungen kommt es auf robuste Geräte an. Sie müssen schwer entflammbar, schockresistent und absolut dicht sein. Blaster-One, ein US-amerikanische Hersteller von Zündmaschinen und Widerstandsmessgeräten, verlässt sich dabei auf Elektronikgehäuse von Bopla.

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Industrieanwendungen scheinen nicht so spektakulär wie Sprengungen aller Art, dennoch sind auch dort robuste Gehäuse für den Einsatz unter extremen Bedingungen immer wieder gefragt.
Industrieanwendungen scheinen nicht so spektakulär wie Sprengungen aller Art, dennoch sind auch dort robuste Gehäuse für den Einsatz unter extremen Bedingungen immer wieder gefragt.
( © maxcam - Fotolia)

Zündmaschinen und digitale Sprengladungsmesser kommen überall dort zum Einsatz, wo Sprengladungen gezündet werden müssen. Ob im Bergbau, bei Abrissen oder in der Pyrotechnik: Bevor die Zündmaschinen angeschlossen und die Sprengladungen gezündet werden können, muss der Zündkreis aus Zündleitungen, Verlängerungsdrähten und elektrischen Sprengzündern mit einem speziellen Widerstandsmessgerät überprüft werden. Hat die Messung Störungen wie Kurzschlüsse, Drahtbrüche oder schlechte Kontaktstellen ausgeschlossen, kann die Sprengung sicher erfolgen. Die Anforderungen an Zündmaschinen und Sprengladungsmesser sind besonders hoch: Sie müssen nicht nur absolut zuverlässig arbeiten, das Gehäuse muss auch besonders belastbar sein und die enthaltene Elektronik dauerhaft sicher einschliessen. Gleichzeitig ist eine gute Ergonomie für eine bequeme Handhabung unerlässlich.

Projektanforderungen und Designansprüche verbinden

„Es schadet auch nichts, wenn unsere Geräte gut aussehen“, sagt Cory R. Starr, Geschäftsführer von Blaster-One, einem US-amerikanischen Hersteller von Geräten zur Bomben- und Kampfmittelentschärfung. Wenn Starr neue Produkte entwickelt sucht er nach Gehäusen, die nicht nur die jeweiligen Projektanforderungen erfüllen, sondern auch hohen ästhetischen Ansprüchen genügen. Für die höherwertigen Produkte des Unternehmens wie den digitalen Sprengladungsmesser Digi-mo-DG-2, die Zündmaschine DST-60 und das in Kürze erscheinende kabellose Zündsystem WISE wählte er daher Gehäuse aus den Baureihen BOS-Streamline und Alubos von Bopla. Dabei zählten für Starr nicht nur allgemeine Gehäusecharakteristika wie Haltbarkeit, Dichtheit, Ergonomie, Preis und Aussehen, sondern vor allem die IP-Schutzklasse der Umhausungen.

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Für digitalen Sprengladungsmesser gewählt: das ergonomische Handgehäuse

Die Gehäuseserie BOS-Streamline umfasst ergonomisch geformte Handgehäuse aus dem schwerentflammbaren Kunststoff ABS (Acrylnitril-Butadien-Styrol). Die Gehäuse sind in sechs Grundgrössen in den Farben Graphitgrau (ähnlich RAL 7024) und Lichtgrau (ähnlich RAL 7035) erhältlich. Sonderfarben sind auf Anfrage realisierbar. Die Möglichkeit, die Halbschalen parallel oder pultförmig zu montieren, gestattet das Gehäusedesign und Abmessungen variabel zu gestalten. Gerade Flächen an den Stirnseiten erlauben den Einbau verschiedener Schnittstellen. Das Gerät verfügt standardmässig über die Schutzart IP40, erreicht jedoch mit der entsprechenden Dichtung eine Schutzart bis zu IP65.

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