Zu den SMM-Technologietagen am 26. und 27. Juni 2024 treffen sich Fachleute der Fertigungsindustrie bei der Walter Meier (Fertigungslösungen) AG in Bassersdorf. Neben Vortragsreihen zu den Themen «Fertigungsautomation» sowie «Fertigung in der Medizintechnik» bietet die Veranstaltung die Möglichkeit, hinter die Kulissen des Fertigungsspezialisten zu blicken und in den Austausch mit den teilnehmenden Fertigungspartnern zu gehen.
Am 26. und 27. Juni 2024 ermöglichen die SMM-Technologietage gemeinsam mit der Walter Meier (Fertigungslösungen) AG einen Blick hinter die Kulissen des Fertigungsspezialisten, kombiniert mit inspirierenden Vorträgen und Live-Demonstrationen rund um zukunftsweisende Technologien aus den Bereichen Fertigungsautomation und Fertigung in der Medizintechnik.
(Bild: Walter Meier (Fertigungslösungen) AG)
Bei den diesjährigen SMM-Technologietagen stehen zwei Themen im Fokus: die Fertigungsautomation und die Fertigung in der Medizintechnik. Branchenpioniere der Schweizer Industrie zeigen die technologischen Entwicklungen in diesen Bereichen auf.
Fertigungsautomation: Effizienz im Fokus
Die Fertigungsautomation spielt eine entscheidende Rolle bei der Steigerung der Effizienz von Produktionsprozessen. Angesichts des zunehmenden Wettbewerbs, Kostendrucks und Fachkräftemangels, suchen Unternehmen nach Möglichkeiten, ihre Produktionsabläufe zu optimieren. Die Automatisierung bietet hier erhebliche Vorteile, indem sie repetitive Aufgaben übernimmt, Fehler minimiert und die Produktionsgeschwindigkeit sowie Flexibilität erhöht.
Zur Einführung in die SMM-Technologietage am 26. Juni 2024 wird Mathias Zavratnik, Verkaufsleiter Deutschschweiz Werkzeugmaschinen, der Walter Meier (Fertigungslösungen) AG in seinem Vortrag mit dem Titel «Flexibel in die Zukunft» auf innovative Automationstechnologien eingehen.
Die Rolle der Künstlichen Intelligenz (KI) in der Fertigung kommt in diesem Zusammenhang ebenfalls nicht zu kurz. Thomas Jetter, Sales Consultant bei der Proalpha Schweiz AG, beleuchtet in seinem Vortrag, wie auch kleine und mittelständische Unternehmen durch die Nutzung von KI in der Produktion Mehrwert generieren können und welche Voraussetzungen dafür gegeben sein müssen – nämlich strukturierte Daten, die im ERP-System und anderen Datenquellen verfügbar sind.
Einen smarten Weg zum optimalen Prozess stellt Thomas Wittkowski, Produktmanagement und -vertrieb bei der Gressel/Schunk Intec AG, mit dem sensorischen Werkzeughalter «iTENDO²» vor.
Dessen Einsatzfelder reichen von der Erkennung von Werkzeugbruch und -verschleiss über qualitätsrelevante Überwachung bis hin zu Condition Monitoring. Mit den Fortschritten in der automatisierten Fertigungstechnik steigen auch die Anforderungen an neue Methoden der Prozessüberwachung. Urs Scola, Technical Director bei der Renishaw AG, stellt daher in seinem Vortrag das Equator-System vor, ein flexibles Prüfgerät, das für Geschwindigkeit, Wiederholgenauigkeit und eine einfache Handhabung automatisierter Anwendungen konzipiert wurde.
Auch das automatisierte Umrüsten von Fertigungszellen bietet signifikante Effizienzsteigerungen. Guido Lüönd, CTO der R. Wick AG, zeigt auf, wie das automatisierte Umrüsten, unterstützt durch Robotertechnik, Sensorik, KI und erweiterte Realität, Fehler minimieren und Kosten einsparen kann.
Niklaus und Herbert Rymann, Produktionsleiter und Geschäftsleiter der Kowap AG Filter- und Umwelttechnik, thematisieren zudem die Rolle der fortschrittlichen Kühlschmierstoffversorgung für die Zukunftsfähigkeit der Fertigungstechnik.
Fertigung in der Medizintechnik: Präzision und Innovation
Der zweite Tag der SMM-Technologietage widmet sich der Fertigung in der Medizintechnik. Dieser Sektor ist besonders anspruchsvoll und erfordert höchste Präzision und Innovation, um den strengen Qualitätsanforderungen gerecht zu werden. Eine der besonderen Herausforderungen in diesem Bereich ist die effiziente Fertigung kleiner Losgrössen. Rainer Staneker, Projektleiter Medizintechnik bei der Walter Meier (Fertigungslösungen) AG, wird zur Einführung in den Tag darstellen, wie dies erfolgreich umgesetzt werden kann.
Andreas Schneider, Head of Strategic Account Management Medical Technology und Mitglied des Kaders der Brütsch/Rüegger Werkzeuge AG: «Um langfristig erfolgreich als Schweizer MedTech-Unternehmen agieren zu können, ist es wichtig, die Fertigungskosten kontinuierlich zu optimieren. Dabei stellt sich die Frage, wie dies bei der Herstellung medizintechnischer Produkte möglich ist, ohne die Qualität zu beeinträchtigen. Es gilt, Lösungsansätze und Kostentreiber zu identifizieren und zu berücksichtigen.» Er zeigt anhand von aktuellen «Best Practice Cases» auf, dass entlang der gesamten Wertschöpfungskette Optimierungspotenziale vorhanden sind, welche der industriellen Fertigung helfen, die Kosten zu senken.
Welche Vorteile die CAD/CAM-Automatisierung in der Medizintechnik mit sich bringt, präsentiert Denis Mülherr, Technischer Vertrieb bei der Open Mind Technologies Schweiz GmbH, anhand der «hyperMILL»-Automatisierungstechnologie.
Stand vom 30.10.2020
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Francesco Bocale, Verkaufsleiter Robotik bei der Fanuc Switzerland GmbH, geht anhand von einzelnen Applikations- und Kundenbeispielen auf die Vorteile und Herausforderungen bei der Roboterautomatisierung in der Medizintechnik ein. «Globale Trends wie der Fachkräftemangel, neue regulatorische Anforderungen sowie die personalisierte Medizin stellen Hersteller von Medizinprodukten vor neue Herausforderungen. Der Einsatz von Robotern mit flexibler Greifertechnik erlaubt hierbei sauber, präzise, rückverfolgbar und präzise Teile zu greifen und zu montieren. Roboter können beispielsweise Medizinprodukte verpacken, Spritzen/Autoinjektions-Pens montieren oder Maschinen, welche Instrumente und Implantate fräsen, be- und entladen», so Bocale.
Magnus Schilling, Gebietsverkaufsleiter Messkomponenten Schweiz bei der Blum-Novotest GmbH, stellt die Vorteile der Inprozessmesstechnik und die Möglichkeiten der Blum-Automatisierungssoftware «FormControl X» in der Medizintechnik vor: «In der heutigen Wettbewerbslandschaft ist es entscheidend, Fertigungsprozesse kontinuierlich zu verbessern, um die beste Qualität und höchste Effizienz zu gewährleisten.»
Abschliessend erläutert Stefan Erlwein, Senior Application Engineer Central Europe bei der Kennametal Europe GmbH, den Einsatz von Kennametal-Schneidwerkzeugen bei der Herstellung und Bearbeitung von medizintechnischen Produkten.
Neben den Vorträgen bieten die SMM-Technologietage zahlreiche Möglichkeiten zum Austausch und Netzwerken.