Simulationssoftware Werkzeugschleifen dank 3D-Qualität effizienter

Redakteur: Luca Meister

Beim Herstellen von Zerspanungswerkzeugen ist stets höchste Präzision gefragt. Auch der Schleifvorgang muss mikrometergenau ablaufen. Für diese Anforderung entwickelte Anca, Hersteller von CNC-Werkzeugschleifmaschinen, als erste Firma eine realitätsnahe 3D-Simulation des Schleifprozesses: Die Software «CIMulator3D» ist nun in einer modernisierten Version erhältlich.

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(Bild: Anca)

mei. Ständiges Forschen und Entwickeln sowie daraus resultierende innovative Prozesse sorgen für ein hochmodernes Produktangebot von Anca, Hersteller von CNC-Werkzeugschleifmaschinen. Seit über 40 Jahren ist das Unternehmen bereits auf diesem Markt: 1974 wurde das Unternehmen von den beiden Ingenieuren Pat Boland und Pat McCluskey im australischen Melbourne gegründet, wo sich noch heute der Stammsitz befindet. Inzwischen gibt es Niederlassungen in Brasilien, den USA, Mexiko, Japan, China, Taiwan, Thailand, Indien, Grossbritannien und Deutschland. Dort wurde vor kurzem das neue europäische Headquarter in Weinheim eröffnet.

Seit vielen Jahren entwickelt Anca auch eigene Anwendungssoftware. Dabei legen die Experten besonderen Wert darauf, eng mit ihren Kunden zusammenzuarbeiten, um möglichst genau deren Vorstellungen in einem optimalen Programm zu realisieren. So entstand schon vor einiger Zeit eine bedienerfreundliche Simulationssoftware für etliche Anwendungen: «CIMulator3D». Nun wurde sie überarbeitet und mit einigen Verbesserungen ausgestattet. Dank aktualisierter Funktionen ermöglicht sie noch effizientere Werkzeugschleifprozesse.

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Detaillierte Werkzeugansicht

CIMulator3D bietet eine vollständige und echte 3D-Simulierung in enorm hoher Qualität. Dies bedeutet, der Bediener kann sich den Schleifprozess und das resultierende Modell dank der Feinsteuerung aus allen Blickwinkeln haargenau ansehen. Durch Drehen und Vergrössern ist jedes kleinste Detail erkennbar. Besonders wichtig ist das, um Ungenauigkeiten festzustellen und zu beseitigen.

Das simulierte Werkzeug lässt sich zudem ganz einfach in Querschnitte zerlegen, was dem Anwender die Möglichkeit gibt, auch die einzelnen Schnitte mit Hilfe des Programms auf Ungenauigkeiten zu überprüfen. Dabei wurde im Vergleich zur Vorgängerversion die Simulationsqualität nochmals deutlich erhöht, sodass der Bediener von einer wesentlich besseren Oberflächengenauigkeit mit weniger Artefakten – unbeabsichtigt fehlerhaften, grafischen Darstellungen, beispielsweise aufgrund unzureichender Bildschirmauflösung – profitiert: Zum einen entstehen zwischen den Oberflächen keine Lücken, zum anderen werden dank Standardfunktion «anti-aliasing» glattere Kanten erzeugt. Werkzeugelemente werden weder verzerrt noch undeutlich dargestellt.

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