«Smart Innovative Factory» von SMC Wie Fachkräfte für Industrie 4.0 ausgebildet werden

Redakteur: Sergio Caré

Für die Digitalisierung gilt: Bildung ist eine Grundvoraussetzung. Deshalb investieren die Neuenburger Berufsbildungszentren CPLN und CIFOM in die moderne technische Berufsbildung. Am 14. September feierte das Trainingssystem «Smart Innovative Factory» von SMC in der «Automation Academy» bei der CPLN in Neuenburg Weltpremiere.

Firmen zum Thema

Für die Digitalisierung gilt: Bildung ist eine Grundvoraussetzung. Deshalb investieren die Neuenburger Berufsbildungszentren CPLN und CIFOM in die moderne technische Berufsbildung. Am 14. September feierte das Trainingssystem «Smart Innovative Factory» von SMC in der «Automation Academy» bei der CPLN in Neuenburg Weltpremiere.
Für die Digitalisierung gilt: Bildung ist eine Grundvoraussetzung. Deshalb investieren die Neuenburger Berufsbildungszentren CPLN und CIFOM in die moderne technische Berufsbildung. Am 14. September feierte das Trainingssystem «Smart Innovative Factory» von SMC in der «Automation Academy» bei der CPLN in Neuenburg Weltpremiere.
(Bild: SMC)

Im Zuge der Entwicklung zur 'Industrie 4.0' werden immer mehr Prozesse automatisiert und schliesslich vernetzt. Dies verändert auch die technische Bildung, wie CPLN und CIFOM gemeinsam mit SMC anlässlich einer Pressekonferenz in Neuenburg illustriert haben.

SMC ist Anbieter in der industriellen Automation und bietet für die technische Aus- und Weiterbildung entsprechende Trainingssysteme an – jüngstes Kind in der Familie: Die Smart Innovative Factory (SIF400). Eingeladene Kunden aus der Romandie sowie Vertreter von Bildungsinstituten aus der ganzen Schweiz erlebten am 14. und 15. September das neue Trainingssystem als erste live. Das SIF400 simuliert die «smarte» Fabrik der Zukunft und beweist, dass die Berufsbildung mit den Anforderungen aus der Praxis Schritt halten kann.

Bildergalerie

Die Fabrik der Zukunft wird komplett vernetzt sein. Das heisst nicht nur innerhalb der eigenen Organisation, sondern auch mit Kundendaten und weiteren Ressourcen. Der entsprechende Fachbegriff lautet «Connected Enterprise». So kommunizieren Maschinen über Cloud Computing untereinander, mit dem Enterprise Ressource Planning (ERP) System und unterschiedlichen Warenlager, um die Produktion optimal zu steuern. Sensoren überwachen dabei die Produktion und ermöglichen die so genannte Predictive Maintenance, sprich «vorausschauende» Wartung, um Anlagestillstände zu vermeiden. Computer oder mobile Geräte visualisieren die Abläufe, der Mensch kann die Prozesse überwachen und dank Analyse der gesammelten Produktionsdaten weiter optimieren. Auf das SIF400 übertragen, heisst dies: Die Modellfabrik simuliert die Herstellung eines nach Kundenwunsch individualisierten Produktes über Verpackung und Logistik bis hin zu Recycling.

Das Trainingssystem lässt sich modular zusammenstellen, unterschiedlich programmieren und erlaubt die Simulation unterschiedlicher Aufgaben sowie Störungen. Dadurch werden in der Ausbildung von Automatiker, Elektroniker, Informatiker sowie Mikro- und Polymechaniker gezielt «Industrie 4.0 Fähigkeiten» gefördert.

Cédric Bassin, Direktor der technischen Berufsschulen CIFOM und CPLN, ist überzeugt: «Mit dem neuen Trainingssystem sind wir bestens gerüstet, um die Erwartungen unserer Schüler wie auch der Industrie zu erfüllen.»

(ID:44907939)