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Alles unter Plastik
Die gesamte Parabolschüssel und die Solar-Empfänger befinden sich unter einer luftgefüllten Plastikhülle, die einerseits das System vor Regen, Hagel und Staub und anderseits aber auch Vögel und andere Tiere vor Verletzungen durch die konzentrierte Sonnenstrahlung schützt.
Durch die hohe Konzentration des Sonnenlichts und dank dem radikal kostengünstigen Design gehen die Wissenschaftler davon aus, dass der Preis für die neue Technologie in der Massenproduktion zwei- bis dreimal günstiger als für vergleichbare Systeme sein wird. „Mit HCPVT führen wir eine neue Generation von Solartechnologie ein“, sagt Dr. Gianluca Ambrosetti, Leiter der Forschung von Airlight Energy und verantwortlich für den Aufbau von Dsolar, dem neu gegründeten Spin-Off-Unternehmen zur Vermarktung der Technologie.
Er Fährt fort: „Das System ist nicht nur sehr kostengünstig, es schafft auch neue Arbeitsplätze in Regionen, in denen es installiert wird, da viele Materialen direkt aus lokalen Quellen bezogen werden können. Wir planen Partnerschaften mit Unternehmen auf der ganzen Welt, um das System bis 2017 kommerziell anbieten zu können.“
Auf der Basis des aktuellen Designs erwarten die Wissenschaftler, dass Teile des HCPVT-Systems bei entsprechender Wartung eine Lebensdauer von bis zu 60 Jahren erreichen. Die Schutzhülle und die beschichteten Plastikfolienspiegel müssen allerdings umgebungsabhängig nach 10 bis 15 Jahren ersetzt werden, die Photovoltaikzellen nach 25 Jahren. Natürlich wird das System während seiner ganzen Lebensdauer von Verbesserungen in Design und Herstellung profitieren, um so die Effizienz weiter zu steigern.
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