«Wir müssen gut aufgestellt sein»

Redakteur: Thomas Koch

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Felix Stutz: «Heutzutage sind neben der Qualität auch die Beratung, der Service und die Effizienz wichtige Faktoren, die der Kunde vom Lieferanten fordert.»
Felix Stutz: «Heutzutage sind neben der Qualität auch die Beratung, der Service und die Effizienz wichtige Faktoren, die der Kunde vom Lieferanten fordert.»
(Bild: Swissmechanic)

Herr Stutz, wie sehen Sie die aktuelle wirtschaftliche Situation der Schweiz und wie ist das Echo bei Ihren Mitgliedern?

Felix Stutz: Die MEM-Industrie in der Schweiz steht einem schwierigen Umfeld gegenüber. Erschwerend ist unter anderem der extreme Margendruck. Das Auftragsvolumen ist überschaubar. Viele leben zurzeit von ihrer Substanz.

Wie können wir Ihrer Ansicht nach den Werkplatz Schweiz sichern?

F. Stutz: Wir benötigen eine Senkung der Regulierungskosten. Die Vorschriften müssen einerseits weniger und andererseits schlanker und einfacher gehalten werden. Im Weiteren muss der Berufsbildung mehr Beachtung geschenkt werden – ihr den ihr gehörenden Stellenwert geben und nicht nur Lippenbekenntnisse bezüglich der dualen Bildung machen. Die Berufsbildung muss gleichgestellt werden mit der akademischen Bildung – das heisst auch finanziell.

Eine Frage zum Schluss. Was wünschen Sie sich für die mechanisch-technischen sowie elektrotechnischen Klein- und Mittelbetriebe in der Schweiz?

Felix Stutz: Mit guten Ideen, schlagkräftigen Innovationen, individuellen Lösungen in einem wenig regulierten Umfeld Präsenz markieren; das wäre mein Wunsch.

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