Wolfensberger AG mit guten Aussichten
>> Im Geschäftsjahr 2010 stabilisierte sich die Situation bei der Edelstahlgiesserei Wolfensberger AG in Bauma weitgehend. Die Auslastung verbesserte sich im zweiten Jahr nach der Finanzkrise schrittweise und die Kurzarbeit konnte Mitte 2010 aufgehoben werden.
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Anfangs 2009 befand sich die Edelstahlgiesserei Wolfensberger bedingt durch die weltweite Wirtschaftskrise in einer sehr schwierigen Situation. Zwar war damals der Auftragsbestand durchaus noch gut. Probleme entstanden jedoch beim Auftragseingang, der 2009 völlig einbrach. Dies zwang Wolfensberger zu einem Stellenabbau und zur Einführung der Kurzarbeit bis 40 Prozent. Einen völlig anderen Verlauf nahm das Geschäftsjahr 2010: Im vergangenen Geschäftsjahr startete Wolfensberger mit leeren Auftragsbüchern, doch besserte sich die Lage praktisch Monat für Monat. Ab der zweiten Jahreshälfte 2010 gab es praktisch im gesamten Unternehmen wieder Vollbeschäftigung. Die verschiedenen Massnahmen, die das Management zur Überwindung der Krise ergriffen und umgesetzt hatte, wirkten sich positiv aus. Insbesondere erwies sich einmal mehr die Kurzarbeit als sozial- und unternehmensverträgliche Massnahme zur Bewältigung temporärer Krisen. Nur dank der Kurzarbeit war es möglich, viele erfahrene und gut qualifizierte Mitarbeiter im Betrieb zu halten. Im nun einsetzenden wirtschaftlichen Aufschwung ist es ein grosser Vorteil, wenn die dafür benötigten Mitarbeitenden in der Mehrzahl bereits vorhanden und eingearbeitet sind und nicht erst gesucht werden müssen.
Das Ergebnis des Geschäftsjahres 2010 fiel mit einem Umsatz von CHF 51,3 Mio. und einem positiven Betriebsergebnis insgesamt gut aus. In den nächsten Monaten kann die Wolfensberger AG rund 30 neue Stellen schaffen. Die Kapazitäten sind weitgehend ausgelastet.
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