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Präzisionszahnräder von 0,5 bis 40 mm Durchmesser
«Vollauslastung», darf Arno Heiri vermelden. Etliche Millionen Zahnräder verlassen jährlich die Produktion, von Kleinstteilen – beispielsweise Rädchen von nur 0,5 mm Durchmesser, aber mit acht Zähnen – bis zu Ritzeln und Schnecken mit 40 mm Durchmesser. Während die Klein- und Kleinstteile vornehmlich für die Uhrenindustrie bestimmt sind, landen die grösseren Produkte oftmals in Elektromotoren für die Automobilindustrie. Denn in den modernen Automobilen befinden sich heutzutage sehr viele kleine unscheinbare Stellmotoren – für die Zentralverriegelung, die Steuerung der Klimaanlage, für Fensterheber, zum Verstellen der Aussenspiegel, fürs Schiebedach, die Heckklappenschliessung, zur Sitzverstellung und einiges mehr. Dementsprechend hoch ist der Bedarf an Getriebeteilen wie Zahnrädern und Schnecken. Je nach Bauteil werden bei Christ & Heiri Kleinserien von ein paar tausend Teilen bis zu Grossserien von fünf bis sechs Millionen im Jahr geordert.
Für Christ & Heiri sind auch hohe Genauigkeitswerte kein Problem. Unter den 25 Mitarbeitern des traditionsreichen Unternehmens – es wurde vor 65 Jahren gegründet – hat sich grosses Know-how angesammelt. Produktionsleiter Pascal Zimmermann erklärt: «Die Erfahrung unserer Arbeiter in Kombination mit unserem topmodernen Maschinenpark versetzt uns in die Lage, auch die höchsten Qualitätsanforderungen prozesssicher zu bewältigen.»
Produktion auf konstant hohem Niveau
Auf Prozesssicherheit legen die Verantwortlichen grössten Wert. Schliesslich arbeiten die 24 Verzahnmaschinen von Monnier + Zahner an sieben Tagen die Woche rund um die Uhr. Alle Automobilteile werden auf den Abwälz- und Schneckenfräsmaschinen vom Typ MZ120 bzw. MZ130 und der hochproduktiven zweispindligen Schneckenfräsmaschine Duplex M644CNC hergestellt. Die Monnier + Zahner AG aus Safnern bei Biel geniesst Arno Heiris volles Vertrauen: «Seit zehn Jahren besteht unsere Partnerschaft, und wir wurden nie enttäuscht. Die Fanuc-gesteuerten MZ-Maschinen sind hochpräzise und zuverlässig. Wenn wir einen Servicewunsch haben, sind Mitarbeiter sofort zur Stelle. Daher ist Monnier + Zahner zum Hauptlieferanten unserer CNC-gesteuerten Verzahnmaschinen geworden.»
Das Schweizer Traditionsunternehmen begann 1964 mit dem Bau von Maschinen für die Uhrgehäusefabrikation, spezialisierte sich dann auf Maschinen für die Medizin- und Dentalindustrie und ist seit 1995 auch zu einem der weltweit führenden Hersteller von Abwälz-, Gewinde- und Schneckenfräsmaschinen geworden. «Mit der CNC-Technik haben wir uns bereits seit 1984 beschäftigt», erklärt Roland Wälti, Geschäftsführer bei Monnier + Zahner AG. «Doch mit dem Einstieg ins Gewinde- bzw. Schneckenfräsen und anschliessend ins Abwälzfräsen haben wir voll auf CNC-Steuerungen gesetzt – stets mit unserem diesbezüglichen Partner Fanuc. Gemeinsam haben wir viele Lösungen entwickelt, die zu unserer heutigen guten Marktposition beigetragen haben.»
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