Maschinensteuerung Zahnräder vom Feinsten

Redakteur: Matthias Vogel

>> Wer der Automobilindustrie zuliefert, muss höchste Teilequalität und pünktliche Lieferung gewährleisten. Ein diesbezügliches Vorzeigeunternehmen ist der Verzahnungsspezialist Christ & Heiri aus Selzach bei Biel, der mit grossem Know-how und Fanuc-gesteuerten Verzahnmaschinen von Monnier + Zahner für höchste Zufriedenheit seiner Kunden sorgt. Wie sehr die Kunden die Zusammenarbeit mit Christ & Heiri schätzen, zeigte sich in den vergangenen Jahren.

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Christ & Heiri konzentriert sich ausschliesslich auf die Produktion von Schnecken und Ritzeln, von denen jährlich zig Millionen ausgeliefert werden – alle von höchster und geprüfter Qualität.
Christ & Heiri konzentriert sich ausschliesslich auf die Produktion von Schnecken und Ritzeln, von denen jährlich zig Millionen ausgeliefert werden – alle von höchster und geprüfter Qualität.
(Bild: Fanuc)

mvo. Die Christ & Heiri AG in Selzach bei Solothurn (Schweiz) ist bis in die Details ein Musterunternehmen. Moderne, automatisierte Verzahnmaschinen stehen in Reih und Glied auf blitzsauberem Boden. Über ein Rohrsystem an der Hallendecke werden Späne und Schmiermittel entsorgt und zentral aufbereitet. Moderne Mess- und Prüfeinrichtungen sorgen dafür, dass die Zahnräder und Schnecken – darunter versteht man mit einem oder mehreren Schraubengängen versehene Wellen – in optimaler Qualität zum Kunden gelangen. Für Geschäftsführer Arno Heiri sind eben diese hohe Qualität und die Liefertreue zwei wichtige Kern­elemente, die für den Erfolg seines Unternehmens verantwortlich sind: «Wir haben sehr enge und langjährige Beziehungen zu unseren Kunden, die vor allem aus der Uhren- und Automobilindustrie stammen.»

Wie sehr die Kunden die Zusammenarbeit mit Christ & Heiri schätzen, zeigte sich in den vergangenen Jahren. Denn im Juni 2010 brannte die Produktionshalle des Unternehmens vollkommen aus. Dabei war das Gebäude erst anderthalb Jahre alt und auf neuestem Stand eingerichtet. Ein schwerer Schlag für den damals 59-jährigen Unternehmer und seine Mannschaft. Dass Arno Heiri seine Fabrik am gleichen Ort in gleicher Form wieder aufbauen liess, lag grösstenteils an seinen Kunden. Sie sicherten ihm zu, weiterhin mit Christ & Heiri zusammenarbeiten zu wollen. Auch seinen Mitarbeitern gegenüber fühlte sich der Chef verantwortlich und startete mit aller Kraft den Neuaufbau. Nach einem Jahr war es geschafft, und heute läuft die Produktion im Neubau mit denselben Angestellten wieder auf Hochtouren.

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