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Kollisionen sicher vermeiden
Gerade im Highend-Sektor, wo die Anwendungen sehr komplex sind und die Achsbewegungen nicht mehr mit dem Auge kontrolliert werden können, sind die Steuerungshersteller aufgerufen, für sicheren Kollisionsschutz zu sorgen. Fanuc präsentiert auf der EMO seinen bewährten, aber
noch weiter verbesserten 3D-Interference Check, ein in die CNC integriertes Online- System, das die tatsächlichen Bewegungen der erkzeugmaschine in Echtzeit berücksichtigt. Mit dem 3D-Interference Check lassen sich Kollisionen mit fast hundertprozentiger
Sicherheit vermeiden - sogar im Einrichtbetrieb. Die für die Fanuc-CNC-Steuerungen der Serien 30i/31i verfügbare Funktion
arbeitet mit geometrischen Hüllelementen, die über alle kollisionsgefährdeten Bereiche gelegt werden. Die CNC-Steuerung beachtet diese räumlichen Informationen zusammen mit den aktuellen Werkzeugdaten bei der Berechnung der Achsbewegungen. Sollte ein Crash drohen,
stoppt die Maschine. Da die Kollisionsüberwachung nur kleine Datenvolumina überprüfen muss, beeinflusst sie die Bearbeitung nicht. Das bedeutet: Die Bearbeitungsgeschwindigkeit wird in keiner Weise verlangsamt.
Energie sparen - ein wichtiger Wettbewerbsfaktor
Das Senken des Energieverbrauchs in der Produktion wird in den nächsten Jahren ein entscheidender Kosten- und damit Wettbewerbsfaktor sein. Ein Thema, das von Fanuc schon seit vielen Jahren verfolgt und vorangetrieben wird, da im Vergleich zur restlichen Welt die Energiekosten in Japan wesentlich höher sind. Die Ergebnisse sprechen für sich: Fanuc-Servomotoren weisen Wirkungsgrade von beinahe 100 Prozent auf, und die der Antriebsregler liegen bei etwa 98 bis 99 Prozent. Für optimale Energieeffizienz müssen die Maschinenentwickler jedoch darauf achten, die Antriebe exakt zu kalkulieren. Denn überdimensionierte Antriebe verlieren an Wirkungsgrad und produzieren zu viel Verlustwärme, die - verbunden mit zusätzlichen Kosten - wieder gekühlt werden muss. Hier besitzt Fanuc einen zusätzlichen Vorteil. Denn durch die kleinen Einbaumasse
der Produkte wird im Schaltschrank weniger Platz benötigt und der Kühlbedarf reduziert. Stand der Technik sind auch spezielle Module, die es ermöglichen, dass Servo- und Hauptspindelmotoren beim Bremsen freiwerdende Energie ins Netz zurückspeisen anstatt sich in Wärme
zu verwandeln. Fanuc hat eine weitere Funktion zum Energieeinsparen entwickelt. Die neue Energie- Monitoring-Funktion in den Fanuc-
Highend-CNC-Steuerungen der Serien 30i/31i/32i Model A optimiert das Einstellen der Achsen während des Bearbeitungsprozesses unter Berücksichtigung eines effizienten Energie-Einsatzes. Sie erlaubt das detaillierte Überwachen der Verbrauchs-
und Rückgewinnungswerte aller Achsen während des Bearbeitungsprozesses. Zusätzlich zu den Einzelwerten während der Bearbeitung stehen kumulierte Werte zur Verfügung. Alle Überwachungsdaten können über FOCAS2 gelesen und über die Funktion Fanuc Picture oder
Fanuc Auto HMI-NC ausgegeben werden. Das heisst, die Darstellungen sind nicht nur im Fanuc-Standard-Screen verfügbar, sondern können auch in kundenspezifische Oberflächen integriert werden.
Eine Software zwei Programmierwelten
Einfache Werkstattprogrammierung von Dreh-, Fräs- und Multifunktionsmaschinen erfreut sich fast durchgängig grosser Beliebtheit. Sie steigert die Produktivität des Bedieners, indem sie ihm eine Umgebung bietet, mit der er Werkstücke in sehr kurzer Zeit programmieren kann. Ideale
Voraussetzungen bietet die Fanuc-Software Manual Guide i: Sie vereint quasi zwei Programmierwelten, indem sie zum einen eine komfortable Dialogprogrammierung ermöglicht und zum anderen die Programmierung in DIN ISO oder mit Makros unterstützt. So kann jeder Anwender
- je nach Anforderung und individuellen Kenntnissen - die optimale Programmierart wählen. Zudem lassen sich die verschiedenen
Verfahren beliebig untereinander kombinieren. Sogar bereits vorhandene DIN ISOProgramme können eingefügt und weiterbearbeitet
werden. Dies spart Zeit, da die Programme nicht in der Dialogprogrammier-Software neu geschrieben werden müssen. Von grossem Vorteil ist auch der Konverter, der jedes Programm, selbst wenn es im Mix aus Dialog und DIN ISO entstanden ist, am Ende in DIN-ISO-Code verwandelt. Manual Guide i wird permanent weiterentwickelt: Die jüngste Version bietet die gleichzeitige und umfassende Anzeige von Daten und Programmen in ehrkanaligen Drehanwendungen, noch effizientere Schneidzyklen, eine verbesserte Werkzeugverwaltung sowie neue manuelle und automatische Messfunktionen einschliesslich Winkelmessungen.
Weitere Verbesserungen bei der Weltrekord-CNC
Von der interaktiven und bedienerfreundlichen Programmierunterstützung Manual Guide i profitieren nicht nur die Highend- CNC-Steuerungen der 30er Serie, sie steht auch für das Modell D der Standard-CNCSteuerungen der Serie 0i zur Verfügung. Mit weltweit über 450000 installierten CNC-Steuerungen vom Typ Serie 0/Serie 0i sind diese Fanuc-Steuerungen die populärsten und die am meisten eingesetzten CNC-Steuerungen der Welt. Damit diese Erfolgswelle anhält, wurde die aktuelle Generation der Serie 0i mit neuer State-ofthe- Art-Hardware und erweiterten Funktionalitäten ausgestattet. In die neueste Version der Serie 0i Model D ist jetzt auch die Sicherheitsfunktion Dual Check Safety integriert. Mit ihr können Hersteller ihre Maschinen gemäss der internationalen Sicherheitsklasse IEC 61508 SIL2 konfigurieren. Die redundante Softwarelösung erspart viele mechanische Sicherheitskomponenten und ermöglicht einen effektiven Einrichtbetrieb, bei dem die Motoren nicht komplett abgeschaltet werden müssen. Ein weiterer grosser Vorteil ist, dass die Bedienoberflächen der CNC-Steuerungen der Serie 0i D nun auch kundenspezifisch konfiguriert werden können. Die einfachste Möglichkeit für den Werkzeugmaschinen- Hersteller besteht darin, mit den
Funktionen «C Language Executer» oder «Fanuc Picture» die Konfiguration am PC vorzunehmen und dann per Embedded Ethernet in die CNC-Steuerungen zu spielen. Die Steuerung besitzt zudem eine PCMCIA-Schnittstelle, um Daten mittels einer Flash-Memory-Karte auf die Steuerung
zu übertragen.
Service ist mehr als Reparatur und Ersatzteilversorgung
Wenn von Service und Werkzeugmaschinen die Rede ist, denken die meisten sofort an Reparaturen und Ersatzteillieferungen. Völlig zu Recht, denn selbst wenn die Maschine an sich die Zuverlässigkeit in Person ist, passieren immer wieder kleine «Arbeitsunfälle», die schleunigst repariert
werden müssen. Maschinenstillstand kostet meist richtig Geld. Insofern geniesst die Verfügbarkeit der Maschine höchste Priorität, weshalb dem Thema Service auch in Umfragen ein hoher Stellenwert bescheinigt wird. Bei der Ersatzteilversorgung mit Antriebs- und Steuerungskomponenten setzt Fanuc eine beachtliche Marke: Der Anwender erhält die Garantie, während der gesamten Maschinenlebenszeit jedes Original- Ersatzteil geliefert zu bekommen - in kürzester Zeit. Und für Reparaturen ist bestens vorgesorgt: Zum Fanuc-CNC-Service and Support gehören speziell geschulte Service-Ingenieure, die häufig schon am Telefon Probleme lösen oder diagnostizieren können, so dass beim anschliessenden Servicebesuch die richtigen Ersatzteile vor Ort sind. Aufgrund regelmässiger Produktschulungen ist ein hoher Wissensstand der Kundendienst-Ingenieure garantiert, was sich in der hohen «First-Time-Fix-Rate» (Problemlösung mit nur einem Service- Besuch) von weit über 90% widerspiegelt.
Doch Reparatur und Ersatzteilversorgung sind nur die Eckpfeiler eines Serviceangebots, das auf optimale Produktivität des Endanwenders ausgerichtet ist. Massgeschneiderte Pakete für regelmässigen Inspektions- und Kalibrierungs-Service, Schulungen sowie ein Steuerungs- und
Antriebstuning tragen entscheidend dazu bei, dass sich die Investitionen in einen qualitativ hochwertigen Maschinenpark auch lohnen.
Information Fanuc GE CNC Switzerland GmbH Grenchenstrasse 7 2500 Biel / Bienne 8 Tel. 032 366 63 63 Fax 032 366 63 64info.ch@fanucge.comwww.fanucge.ch
