«ifaa»-Analyse Zwölf Handlungsfelder für höhere KI-Akzeptanz in der Produktion

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Produzierende Unternehmen stehen vor der Herausforderung, KI-Lösungen erfolgreich einzuführen. Eine wissenschaftliche Publikation des «ifaa» – Institut für angewandte Arbeitswissenschaft e.V. zeigt: Neben benutzerfreundlicher und verlässlicher Technik sind vor allem menschliche und organisatorische Faktoren entscheidend für die Akzeptanz von KI.

(Bild:  KI-generiert)
(Bild: KI-generiert)

«Akzeptanz für KI entsteht vor allem dann, wenn Unternehmen in eine offene und transparente Kommunikation sowie die gezielte Weiterentwicklung ihrer Mitarbeitenden investieren und so passende kulturelle Rahmenbedingungen aufbauen», betont Jennifer Link, wissenschaftliche Mitarbeiterin am «ifaa».

Auf Basis einer systematischen Literaturanalyse nach dem PRISMA-Standard identifizierte das Forschungsteam zwölf Kategorien mit 44 konkreten Massnahmen, die die Einführung von KI in der Produktion erleichtern. Zu den zentralen Hebeln gehören unter anderem:

  • Transparente Nutzenvermittlung: Vorteile und Risiken verständlich erklären, konkrete Anwendungsbeispiele zeigen.
  • Qualifizierung: Technische und nicht-technische Kompetenzen ausbauen, um Sicherheit und Vertrauen zu stärken
  • Frühe Partizipation: Mitarbeitende aktiv einbinden, Feedback nutzen und Praxistauglichkeit erhöhen.
  • Kultur und Strategie: Eine vertrauens- und lernorientierte Organisations- und Führungskultur sowie eine klare KI-Strategie schaffen Orientierung.
  • Benutzerfreundlichkeit und Erklärbarkeit: Intuitive Bedienung und nachvollziehbare Algorithmen erhöhen die Akzeptanz.

Die Analyse zeigt zudem: Viele Massnahmen wirken besonders in der frühen Implementierungsphase. KI-Projekte sollten daher von Beginn an als ganzheitlicher Veränderungsprozess verstanden werden – nicht nur als technische Einführung.

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