>> Kaiser: Freude über Schweizer Berufsmeister

Redakteur: Matthias Böhm

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Das Sieger-Plakat kam direkt aus der Druckmaschine und wurde von Karlheinz Kaiser und Gennaro Teta höchstpersönlich am Stand aufgehängt. (Bild: Böhm)
Das Sieger-Plakat kam direkt aus der Druckmaschine und wurde von Karlheinz Kaiser und Gennaro Teta höchstpersönlich am Stand aufgehängt. (Bild: Böhm)

Auf dem Stand der Kaiser AG schliesst sich der Kreis der verschiedenen Aktivitäten an der Swisstech und Prodex: Denn als die SMM Redaktion vor Ort war, wurde gerade das zuvor erstellte Plakat des Schweizer Berufsmeisters der Polymechaniker aufgehängt, worüber nicht nur der Meister selbst, Raphael Bichet, stolz war, sondern auch Mitinhaber und Verwaltungsrat Karlheinz Kaiser sowie Vice President Sales und Marketing Gennaro Teta. G. Teta sagte gegenüber dem SMM. «Ich bin begeistert von der Messe. Und der krönende Abschluss ist die Meisterschaft unseres Lehrlings Raphael. Wir investieren viel in die Ausbildung und haben derzeit 10 Lehrlinge. Ausbildung ist für unsere Industrie eine Schlüsselkomponente, vor allem aber müssen sie motiviert sein. Die Qualifikation unserer Mitarbeiter ist enorm wichtig, davon ist letztlich unser Erfolg abhängig. Der Unterschied entsteht mit der Person an der Maschine die sie bedient. Da wir uns mit unseren Ausdrehwerkzeugen immer im Mikrometerbereich und teilweise darunter bewegen ist natürlich auch die Ausbildung enorm anspruchsvoll. Der Berufs-Meistertitel hat uns jetzt gezeigt, dass wir alles richtig gemacht haben.

Das Produktspektrum der Heinz Kaiser AG ist voll auf Bohrungen zugeschnitten, und zwar nicht nur auf Feinbohren, sondern direkt aus dem Vollen. Das zeigte das Unternehmen eindrücklich unter Span auf einem Bearbeitungszentrum während der Prodex. Kaiser stellte auf der Prodex drei neue (Fein-)Bohr-Systeme vor:

1. Zweischneider-Ausdrehköpfe von D=20 bis 203 mm

2. Leichtbau-Ausdrehwerkzeugsystem von D=200 bis 620 mm.

3. Digitaler Präzisions-Ausdrehkopf mit 1 µm Zustellgenauigkeit.

Karl Kaiser sagt in diesem Zusammenhang: «Wir nutzten die ruhige Zeit in 2009 um neue Produkte zu entwickeln. Darüber hinaus haben wir unsere Verkaufsmannschaft verdoppelt. Auch unsere Entwicklungstätigkeiten haben wir verstärkt, die Umsetzungsgeschwindigkeiten waren wirklich enorm, aber so können wir den Standort Rümlang nachhaltig stärken. Wir haben übrigens auch in neue Maschinen investiert. Die Maschinen werden immer komplexer und die Anforderungen an die Mitarbeiter höher. Aber nur so können wir die Produktivität und Präzision steigern, wenn wir mit einem modernen Maschinenpark und guten Mitarbeitern unsere Produkte fertigen.» <<

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