>> Mikron steigert Umsatz und Ertrag
Verglichen mit der entsprechenden Vorjahresperiode hat die Mikron Gruppe den Bestellungseingang, den Umsatz und den Auftragsbestand im ersten Semester 2011 deutlich erhöht. Erfreulich sind auch die Produktivitätsgewinne, die Mikron erzielt hat. Nach einem Verlust in der Vorjahresperiode verzeichnet die Gruppe damit wieder einen positiven EBIT. Ohne die ungünstige Währungsentwicklung hätte die Mikron Gruppe im ersten Halbjahr 2011 noch deutlich grössere Ertragsfortschritte erzielt.
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Im Vergleich zur entsprechenden Vorjahresperiode hat die Mikron Gruppe im ersten Halbjahr 2011 den Bestellungseingang um 16 Prozent auf CHF 127.4 Mio., den Umsatz um 29 Prozent auf CHF 104.2 Mio. und den Auftragsbestand um 40 Prozent auf CHF 109.8 Mio. gesteigert. In lokalen Währungen der Kunden liegen diese Steigerungsraten um nochmals rund 10 Prozent höher. Mikron Machining und Mikron Automation haben beide zum markanten Umsatzwachstum beigetragen.
Geografisch konnte die Mikron Gruppe den Bestellungseingang insbesondere im Hauptmarkt Europa (+8 Prozent) und in der Schweiz erhöhen. Die Entwicklung des Schweizer Frankens im Vergleich zum Euro und zum US-Dollar hat beim Ergebnis deutliche Spuren hinterlassen. Trotzdem konnte die Gruppe den EBIT von CHF -0.3 Mio. auf CHF 3.9 Mio. und das Unternehmensergebnis von CHF -2.0 Mio. auf CHF
2.6 Mio. steigern.
Mikron Machining
Das wirtschaftliche Umfeld für Mikron Machining war im ersten Halbjahr 2011 grundsätzlich gut. Die bereits gegen Ende 2010 stark erholten Absatzmärkte haben weiter an Dynamik gewonnen, und die Division hat die Erwartungen beim Bestellungseingang mit CHF 87.4 Mio. (+51%) deutlich übertroffen. Der Umsatz ist breit abgestützt und hat mit CHF 59.6 Mio.im ersten Halbjahr 2011 ein insgesamt gutes Niveau erreicht (Vorjahr: CHF 47.0 Mio., +27%). Die im ersten Halbjahr 2011 sehr gut ausgelasteten Kapazitäten sind von Mikron Machining gezielt ausgebaut worden. Der deutlich verbesserte EBIT von CHF 2.6 Mio. für das erste Halbjahr 2011 (Vorjahr: CHF 0.2 Mio.) entspricht den Erwartungen. Negativ ins Gewicht gefallen sind die Währungseffekte. Verbesserungen der Produktivität und das straffe Kostenmanagement haben diese teilweise kompensiert.
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