>> Stadler Rail erhält Auftrag aus Russland

Redakteur: Susanne Reinshagen

Bundesrat Johann Schneider-Ammann konnte bei der Eröffnung des Swissrail-Forums in Moskau verkünden, dass Stadler Rail den ersten Auftrag aus Russland gewonnen hat. Stadler hat vom Russischen Konzern Transmashholding TMH den Auftrag für 100 4-achsige Diesel-Antriebsteile erhalten, wovon zwei vorab als Prototypen geliefert werden.

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Stadler Rail erhielt aus Russland einen Auftrag für 100 4-achsige Diesel-Antriebsteile im Wert von 240 Mio. CHF. Auf dem Bild: Doppelstocktriebzug „KISS“ von Stadler Rail. (Bild: Stadler Rail)
Stadler Rail erhielt aus Russland einen Auftrag für 100 4-achsige Diesel-Antriebsteile im Wert von 240 Mio. CHF. Auf dem Bild: Doppelstocktriebzug „KISS“ von Stadler Rail. (Bild: Stadler Rail)

Die Antriebsteile werden in 50 Triebzüge eingebaut, welche die TMH-Tochter Metrovagonmash an die Russische Eisenbahn RZD liefert. Das Auftragsvolumen für die 100 Antriebsteile beläuft sich auf rund CHF 240 Mio.

Erster Auftrag für Stadler aus Russland

Peter Spuhler freute sich am Rande des Swissrail-Forums in Moskau: „Ich bin sehr stolz, dass unsere bewährte Technologie erstmals in Russland zum Einsatz kommt. Es freut mich besonders, dass wir in dieser wirtschaftlich schwierigen Zeit, die auf uns zukommt, in einem neuen Markt mit grossem Potential einen ersten Auftrag gewinnen konnten – und dies mit einem Vertrag in Schweizer Franken.“ Diesem ersten Auftrag aus Russland waren längere Verhandlungen vorausgegangen.

Bei der Transmashholding TMH handelt es sich um den grössten Russischen Schienenfahrzeughersteller mit ca. 55'000 Mitarbeitenden. Deren Tochter Metrovagonmash MVM hat ihre Werke etwas ausserhalb von Moskau in der Stadt Mytischi. MVM beschäftigt rund 5'000 Mitarbeitende.

Schrittweise Auslieferung

Die Auslieferung der ersten beiden Antriebsteil-Prototypen erfolgt Ende 2012. Die Zulassung und Auslieferung des ersten kompletten Zuges durch die MVM an die RZD ist für das erste Quartal 2014 vorgesehen. Danach ist die Auslösung der Option für die Gesamtserie von 49 Zügen und damit 98 weiteren Antriebsteilen geplant.<<

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