>> Sulzer stark ins neue Jahr gestartet

Redakteur: Susanne Reinshagen

Sulzer ist gut in das Jahr 2011 gestartet. Im Vergleich zur Vorjahresperiode verzeichnete das Unternehmen im ersten Quartal eine Zunahme des Bestellungseingangs um 15,5% auf 917,8 Mio CHF.

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Sulzer konnte im ersten Quartal 2011 den Bestellungseingang markant erhöhen. (Bild: Sulzer)
Sulzer konnte im ersten Quartal 2011 den Bestellungseingang markant erhöhen. (Bild: Sulzer)

Alle vier Divisionen (Pumps, Metco, Chemtech Turbo, Services) steigerten ihren Bestellungseingang. Die frühzyklischen Märkte erholten sich weiter, und in den spätzyklischen Märkten gab es wieder einige Grossprojekte. Die Industrien Automobil, Luftfahrt und andere Industriemärkte blieben stark und legten gegenüber dem Vorjahresquartal weiter zu. In den spätzyklischen Märkten zeigte sich im Segment Öl und Gas eine erste Erholung. Die Kohlenwasserstoff verarbeitende Industrie stagnierte hingegen auf niedrigem Niveau. Wie erwartet setzte die Energieerzeugungsbranche ihren Abwärtstrend in den ersten drei Monaten des Jahres fort. Die aufstrebenden Märkte erwiesen sich für das Unternehmen weiterhin als Wachstumsmotoren. In Nordamerika zeigte sich ebenfalls Wachstum, während der Bestellungseingang in Europa stabil blieb.

Für das Gesamtjahr 2011 erwartet Sulzer, dass der positive Trend in den frühzyklischen Märkten weiter anhält, sich aber etwas verlangsamt. Die Aktivitäten in der Automobilindustrie dürften auf ihrem derzeit hohen Niveau bleiben. In der Luftfahrtindustrie und in den anderen Industriemärkten erwartet Sulzer weiteres Wachstum. Die Öl- und Gasbranche dürfte insbesondere im zweiten Halbjahr weiter zulegen, zumal die Anzahl der Projektstudien gestiegen ist. Die Kohlenwasserstoffverarbeitung wird vermutlich für den grössten Teil des Jahres unverändert bleiben. Nach einem markanten Rückgang im Jahr 2010 prognostiziert Sulzer für die Energieerzeugung eine Stabilisierung. Insgesamt wird beim Bestellungseingang ein Wachstum von gegen 10% im Vergleich zum Gesamtjahr 2010 erwartet. Geografisch betrachtet dürften die aufstrebenden Märkte Wachstumsmotoren bleiben. <<

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