Reibsystem «Bayot-Ream» von Iscar punktet bei Automobilzulieferer 7000 statt 1500 Teile: Reibsystem mit Wechselkopf

Quelle: Pressemitteilung 3 min Lesedauer

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Um seine Fertigung zu optimieren, hat ein Autoteilehersteller einen Gang höher geschaltet und seine Prozesse genau unter die Lupe genommen. Defizite erkannte das KMU bei der Reibbearbeitung einer Rolle aus Stahl. Das bis dato verwendete Reibwerkzeug war zu schnell verschlissen und arbeitete unzuverlässig. Abhilfe schaffte das Reibsystem «Bayot-Ream» von Iscar. Seit es im Einsatz ist, haben sich die Standzeiten deutlich erhöht und der Zulieferer spart mehr als 60 Prozent an Werkzeugkosten.

Durch den Einsatz des Hochgeschwindigkeits-Reibsystems «Bayot-Ream» von Iscar hat sich die Prozesssicherheit beim Automobilzulieferer Wagner deutlich verbessert.(Bild:  Iscar)
Durch den Einsatz des Hochgeschwindigkeits-Reibsystems «Bayot-Ream» von Iscar hat sich die Prozesssicherheit beim Automobilzulieferer Wagner deutlich verbessert.
(Bild: Iscar)

Im Jahr 1948 gründete Ludwig Wagner sein Unternehmen im hessischen Fulda (D). Zunächst entstanden Fahrradteile wie Naben und Pedale. 15 Jahre später erfolgte der Einstieg in die Automobilindustrie. Heute produziert die Wagner GmbH & Co. KG mit einem modernen Maschinenpark Magnetventile, Ölspritzdüsen, Baugruppen sowie Stanz-, Dreh- und Frästeile nach Mass. Kunden sind internationale Pkw- und Lkw-Hersteller. Das Familienunternehmen mit knapp 500 Mitarbeitern beliefert auch den Anlagen- und Schiffbau.

Analyse: Reibprozess mit hohen Kosten verbunden

Um wettbewerbsfähig zu bleiben, stehen die Produktionsprozesse bei Wagner unter ständiger Kontrolle. Defizite machten die Verantwortlichen bei der Reibbearbeitung einer Rolle aus Automatenstahl 11Mn30+C aus.

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Das eingesetzte Werkzeug hatte eine stark schwankende Standzeit. Darüber hinaus liess die Oberflächengüte zu wünschen übrig. Die Konsequenz: Es entstanden zu viele Ausschussteile und der Prozess erforderte einen hohen personellen Kontrollaufwand. Deswegen suchten die Spezialisten nach einer geeigneten Alternative.

Beeindruckende Testergebnisse

Bei einem der häufigen Besuche des Iscar-Teams im Unternehmen kam das Bearbeitungsproblem zur Sprache. «Wir besuchen unseren Kunden regelmässig, um uns über aktuelle Herausforderungen zu informieren», schildert Marco Hoffmeister, Technische Beratung und Verkauf bei Iscar. Sein Kollege, Anwendungstechniker Mirko Streng, ergänzt: «Nach einer gründlichen Analyse schlagen wir ein entsprechendes Werkzeug vor.» Für die Bearbeitung der Stahlrolle empfahlen die Experten das Hochgeschwindigkeits-Reibsystem «Bayot-Ream». Um Klarheit zu schaffen, vereinbarten die Projektpartner Tests unter Praxisbedingungen – mit beeindruckenden Ergebnissen.

Massive Steigerung der Standzeit

Im Vergleich zum Wettbewerbsprodukt war die Iscar-Reibahle aus der widerstandsfähigen Schneidestoffsorte IC30N bei einer Bohrungstiefe von 17 Millimetern deutlich schneller und der Vorschub um das Fünffache höher. Statt der bisher 1500 bearbeiteten Bauteile schaffte «Bayot-Ream» 7000 Stück. Für Wagner Gründe genug, um sich für Iscar zu entscheiden.

Auswechselbarer Hartmetall-Reibkopf

Mit dem Reibsystem «Bayot-Ream» hat Iscar ein flexibles Werkzeug entwickelt. Dieses setzt sich aus einem Stahlschaft, einem auswechselbaren Hartmetall-Reibkopf und einem Schnellwechsel-Bajonett-Verschluss zusammen. Die Montage des Reibkopfes erfolgt mithilfe eines speziellen Klemmschlüssels.

Eine zeitaufwendige Entnahme des Grundträgers ist nicht erforderlich. Ein weiteres Plus ist die innere Kühlmittelzufuhr. Sie sorgt dafür, dass jede Schneide effektiv gekühlt wird. Dadurch sind lange Standzeiten und ein optimaler Spanfluss gegeben. Iscar bietet die Reibköpfe in Durchmessern von 11,5 bis 32 Millimetern für Bearbeitungstiefen von 3xD, 5xD und 8xD an.

Ra = 0,9 – Anforderungen an Oberflächengüte erfüllt

«Bayot-Ream» fährt bei Wagner in der Erfolgsspur. Die Prozesse laufen jetzt zuverlässig ab, die Maschinenbediener müssen nicht mehr ständig kontrollieren und haben Kapazitäten für andere Tätigkeiten frei. Die Oberflächengüte erfüllt mit dem sehr guten Wert von Ra = 0,9 die Erwartungen des Unternehmens voll.

Die Bearbeitungszeit pro Bauteil hat sich von bislang 2 auf 0,3 Sekunden reduziert. «Bayot-Ream» sorgt für signifikant längere Standzeiten. In Kombination mit deutlich kürzeren Taktzeiten spart Wagner 66 Prozent an Werkzeugkosten. Sehr positiv bewertet das Unternehmen auch die Zusammenarbeit mit den Iscar-Mitarbeitern.

Der regelmässige Kontakt helfe dabei, Probleme aufzuspüren und Lösungsvorschläge auszuarbeiten. Darüber hinaus schätzt der Autoteilespezialist die fachliche Kompetenz und die schnelle Reaktionszeit des Iscar-Aussendienstes.

(böh)

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