Firmennachrichten ABB erhöht Umsatz trotz anspruchsvollen Marktbedingungen

Redakteur: Susanne Reinshagen

ABB konnte im ersten Quartal 2012 ein Auftrags- und Umsatzplus erzielen, begünstigt durch Wachstum in Nordamerika. Das operative Ergebnis (EBITDA) ging gegenüber dem Vorjahresquartal jedoch zurück, während der Konzerngewinn zulegte.

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"Unsere Rentabilität hat sich gegenüber dem Ende des letzten Jahres in mehreren Geschäftsfeldern verbessert. Wir wollen diesen Schwung nutzen, um unsere vielen Möglichkeiten für profitables Wachstum im restlichen Jahresverlauf beim Schopf zu packen," so Joe Hogan, Vorsitzender der Konzernleitung von ABB.
"Unsere Rentabilität hat sich gegenüber dem Ende des letzten Jahres in mehreren Geschäftsfeldern verbessert. Wir wollen diesen Schwung nutzen, um unsere vielen Möglichkeiten für profitables Wachstum im restlichen Jahresverlauf beim Schopf zu packen," so Joe Hogan, Vorsitzender der Konzernleitung von ABB.
(Bild: ABB)

Der ABB Konzern konnte den Umsatz in allen Divisionen steigern und lag 8% über dem Wert des Vorjahresquartals, angeführt durch einen Zuwachs von 21% in der Division Industrieautomation und Antriebe (15% organisch) und 9% in der Division Energietechnikprodukte. Der Umsatz nahm auch aufgrund der Abwicklung von Projekten aus dem hohen Auftragsbestand zu. Dieser wuchs im Berichtsquartal erneut und erreichte mit USD 29,9 Mrd. beinahe Rekordniveau. Im Servicegeschäft stieg der Umsatz um 12%.

Auftragseingang auf hohem Niveau

Der Auftragseingang stieg im Vergleich zum sehr hohen Niveau des ersten Quartals 2011 um 2%. Gründe für das Wachstum waren vor allem Investitionen von Stromversorgern in Energieverteilungsausrüstung sowie die Industrienachfrage nach Automationslösungen zur Steigerung der Produktivität. Das Auftragswachstum spiegelte regionale konjunkturelle Entwicklungen wider und fiel in China und Südeuropa am schwächsten aus. Die Serviceaufträge verbesserten sich um 9% und machten 20 Prozent des gesamten Auftragseingangs aus. Hier wirkten sich Fortschritte in der Umsetzung der Servicewachstumsstrategie aus.

Operatives Ergebnis leicht gesunken

Das operative EBITDA belief sich auf USD 1,2 Mrd. und lag damit 7% unter dem Vorjahresquartal. Die operative EBITDA-Marge lag bei 13,9% – 1,8 Prozentpunkte niedriger als im ersten Quartal 2011. Die Belastungen durch den Produktmix und Preisdruck wurde teilweise durch Umsatzzuwächse und Kosteneinsparungen von rund 260 Mio. US-Dollar ausgeglichen. Der Konzerngewinn betrug USD 685 Mio. und war damit 5% höher als im Vorjahresquartal.

"ABB hat erneut ihre Belastbarkeit unter Beweis gestellt und trotz des anspruchsvollen Vergleichs mit einem starken Vorjahresquartal und der anhaltenden wirtschaftlichen Unsicherheit auf vielen Märkten ein gutes Wachstum erzielt", sagt Joe Hogan, Vorsitzender der Konzernleitung von ABB. "Das diversifizierte Geschäftsportfolio und die breite regionale Aufstellung des Unternehmens haben geholfen, diese Unsicherheiten abzufedern, während unser starker Auftragsbestand den Umsatz gestützt hat."

"Entsprechend unserer Prognose nach dem vierten Quartal 2011 haben der anhaltende Preisdruck aus dem Auftragsbestand und Mixeffekte die Rentabilität erneut belastet. Dies konnten wir mit Kosteneinsparungen jedoch weitgehend kompensieren", so Hogan weiter. "Unsere Rentabilität hat sich gegenüber dem Ende des letzten Jahres in mehreren Geschäftsfeldern verbessert. Wir wollen diesen Schwung nutzen, um unsere vielen Möglichkeiten für profitables Wachstum im restlichen Jahresverlauf beim Schopf zu packen." <<

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