ABB investiert in neuen Prüfstand ABB: Schweizer Turbolader auf den Weltmeeren zuhause

Redakteur: Susanne Reinshagen

>> Zum testen ihrer Turbolader der Power2-Reihe hat ABB Schweiz in einen neuen Prüfstand investiert. Nach Eiger und Mönch nennt sich der neue Prüfstand Jungfrau, ohne den die Entwicklung der Power2-Reihe nicht möglich wäre.

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Montage bei ABB Turbo Systems in Baden.
Montage bei ABB Turbo Systems in Baden.
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Heute fährt jedes dritte Schiff auf den sieben Weltmeeren mit einem Turbolader von ABB – entwickelt und grösstenteils gefertigt im Binnenland Schweiz. Seit nunmehr 90 Jahren produziert ABB in Baden Turbolader und entwickelt Innovationen zur weiteren Steigerung der Leistungsfähigkeit und Energieeffizienz von grossen Diesel- und Gasmotoren. In die zweite Generation der zweistufigen Turbolader setzt ABB Turbo Systems grosse Hoffnungen. Zum Testen der gewaltigen Aufladesysteme für grosse Motoren wurde in Baden der Prüfstand «Jungfrau» realisiert. «Die jüngsten Investitionen von rund 13 Millionen Franken in Zusammenhang mit dem neuen Prüfstand unterstreichen die Bedeutung des Standortes Baden für ABB Turbo Systems und den Glauben an den Wirtschaftsstandort Schweiz», so Remo Lütolf, Country Manager ABB Schweiz.

Imposante Leistungsdaten

In Baden-Nord wurde das Berner Oberländer Trio komplettiert: Nach den Prüfständen «Eiger» und «Mönch» kann nun auch der Prüfstand «Jungfrau» in Betrieb genommen werden. Er beeindruckt mit enormen Leistungsdaten: Bis zu 17 bar Druck können am Turbineneintritt des zu testenden Aufladesystems aufgebaut werden. Dafür sorgt eine Brennkammer mit Abgastemperaturen von bis zu 750 Grad Celsius und einer thermischen Leistung von 13 Megawatt. Zum Vergleich: Das entspricht mehr als der doppelten Leistungsfähigkeit einer Lok 2000.

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