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StM: innovative Wasserstrahl-Schneidanlagen Aktualisierte Technologie deutlich profitabler

| Redakteur: Konrad Mücke

Bis 40 Prozent schneller schneidet der Lohnfertiger Stimpfle GmbH auf seiner jüngst beschafften Wasserstrahl-Schneidanlage von StM. Als zusätzlich vorteilhaft erweisen sich die komfortablere Programmierung, die höhere Effizienz und die vereinfachte Wartung.

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Mit dem Hochdruck-Wassertrahl lassen sich Stähle, Leicht- und Buntmetalle sowie Stein, Keramik, Kunststoffe und Gummi genau und zuverlässig schneiden.
Mit dem Hochdruck-Wassertrahl lassen sich Stähle, Leicht- und Buntmetalle sowie Stein, Keramik, Kunststoffe und Gummi genau und zuverlässig schneiden.
(Bild: www.mk-fotografie.de)

Mit der Wasserstrahl-Technologie hat sich die Stimpfle GmbH im schwäbischen Wechin­gen als kreativer Allrounder in der Metallverarbeitung etabliert. Um sich und seinen Auftraggebern künftig noch mehr Spielraum zu verschaffen, hat Inhaber Matthias Stimpfle in aktuelle Maschinen und Technologie investiert. So hat er vor allem eine über 10 Jahre bewährte Schneidanlage ersetzt. An deren
Stelle fertigt nun eine Wasserstrahl-Schneidanlage von StM, die mit innovativen und zukunftsweisenden Komponenten und Funktionen ausgestattet ist.

Im Auftrag Sonderteile fertigen

An seinem angestammten Arbeitsplatz in Wechingen trifft man den Maschinenbauer und Unternehmensinhaber Matthias Stimpfle nur selten. Interessenten und Auftraggeber rufen ihn zu Besuchen in alle Welt, um mit ihm innovative Fertigungskonzepte für spezielle Bauteile zu entwickeln. Matthias Stimpfle liebt es, in der Metallverarbeitung neue Wege zu gehen. Unter anderem ist er deshalb überzeugt von den Vorteilen der Wasserstrahl-Schneidtechnik. Selbst nach zehn Jahren Erfahrung mit einer Schneidanlage findet er immer wieder zu­sätzliche Fertigungsmöglichkeiten für dieses Schneidverfahren. Bisher arbeitete er mit einer Anlage EcoCut von StM. Diese verfügt über einen 3000 x 2000 mm messenden Schneidtisch und eine Hochdruckpumpe, die bei 19 kW Antriebsleistung bis 4000 bar Wasserdruck erzeugt. In Kombination mit einer CNC-Biegepresse, einer CNC-­Fräse, einer NC-Drehmaschine, Arbeitsbereichen für Kon­struktion, Schweissen, Pneumatik- und Elektro­installation, mechanische Montage sowie mit der Zusammenarbeit mit IT-Spezialisten kann der Lohnfertiger in Wechingen nahezu sämtliche denkba­ren Werkstücke herstellen. Auf der Was­serstrahl-Schneidanlage fertigt er zwei- und
dreidimensional Bauteile aus Stahl, Edelstahl, Aluminium und Stein in raschem Wechsel als Einzelstücke und in mittleren Serien.

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Offen für ungewöhnliche Forderungen

Wiederholt fordern Auftraggeber sehr spezielle Bearbeitungen, für die Matthias Stimpfle praktikable Fertigungsmöglichkeiten entwickelt. Dabei muss er ständig Ideen hervorbringen und verwirklichen, auch seine Wasserstrahl-Schneidanlage ungewöhnlich einsetzen. Inzwischen gilt er als Spezialist für einen Rundum-Service in der Fertigung schwieriger, komplexer Bauteile. Er sagt dazu: «Wenn eine Idee digitalisierbar ist, dann können wir sie verwirklichen.» Damit dies auch künftig möglich ist, investiert Matthias Stimpfle derzeit vor allem in Maschinen mit Digitalisierung, um sich auf den Weg zu Industrie 4.0 zu begeben.

Bewährtes Weiterentwickeln

In diesem Sinne hat Matthias Stimpfle inzwischen eine Wasserstrahl-Schneidanlage EcoCut WS 3020 von StM beschafft. Diese verfügt über einen Positionslaser Edge Tracker. Sie arbeitet mit einer Hochdruckpumpe Ecotron 40.19 von BFT. Nach dem Prinzip «Evolution statt Revolution» bevorzugt der Lohnfertiger in Wechingen bewährte Anlagen mit deutlich verbesserter Leistungsfähigkeit. Dazu sagt Matthias Stimpfle: «Anlagen von StM sind smart aufgebaut und sehr wartungsfreundlich konstruiert. Die Konstruktion basiert auf denselben Qualitäts-Komponenten, die wir auch für unsere Robotertechnik einsetzen.» Zudem ist er überzeugt von der hohen Wiederholgenauigkeit und dem, wie er sagt, «genialen» Verhältnis aus Kosten zu Nutzen. Der Ersatz der bisherigen mit der aktuellen Wasserstrahl-Schneidanlage sei, so Matthias Stimpfle, kein Problem gewesen. «Die Unterstützung war ohne Übertreibung phänomenal. Per Fernwartung via Internet haben sich die Jungs praktisch in Echtzeit um uns gekümmert, egal wie komplex die Frage war», berichtet Matthias Stimpfle. Das Zeichnen ginge mit der Software SmartCut noch viel schneller und einfacher, auch die aktive Rampenberechnung und die softwaregesteuerte Dosierung der Menge an Abrasivmittel machten den Betrieb deutlich effizienter. Zudem seien die kleineren Druckschwankungen und die generelle Abstimmung von Pumpe und Anlage perfekt, die Schneidköpfe noch präziser und die Lebensdauer von Verschleissteilen wie Düsen und Fokussierrohren wesentlich höher. «Bei gleichem Fertigungsprofil profitieren wir von 25 Prozent höherer Leistungsdichte und 40 Prozent höherer Schneidgeschwindigkeit, können entsprechend höhere Stundensätze aufrufen und die Anlage auch über Nacht vollautomatisch durchlaufen lassen», fasst Matthias Stimpfle zusammen und ergänzt: «Über die wirtschaftlichen Gesichtspunkte hinaus arbeiten wir bedeutend umweltschonender, komfortabler und mit mehr Gestaltungsfreiraum. Das motiviert mindestens genauso viel.»

Nach seiner Erkenntnis werden in innovationsgetriebenen Bereichen sehr gute Produkte innerhalb kürzester Zeit deutlich verbessert. So kann sich eine Modernisierung von Maschinen im 10-Jahres-Rhythmus lohnen. - kmu - SMM

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