Die «all about automation» und die «maintenance Schweiz» überzeugten in Zürich mit deutlichem Wachstum, intensiven Fachgesprächen und einem vielfältigen Programm. Gemeinsam bildeten sie einen starken Treffpunkt für industrielle Automation und Instandhaltung in der Schweiz.
Die «all about automation» brachte Anwender und Anbieter aus den Bereichen Automation, Robotik und Digitalisierung zusammen. Die «maintenance Schweiz» ergänzte das Angebot mit Lösungen für industrielle Instandhaltung, Anlagenverfügbarkeit und effiziente Produktionsprozesse.
(Bild: Easyfairs Switzerland GmbH)
Zwei Messetage voller intensiver Fachgespräche, konkreter Lösungsansätze und neuer Kontakte: Die «all about automation» und die «maintenance Schweiz» fanden am 26. und 27. August 2026 erfolgreich statt. Insgesamt 4232 Fachbesucher kamen in die Messe Zürich – 33 Prozent mehr als bei der letzten gemeinsamen Durchführung im Jahr 2024.
Auch auf Ausstellerseite verzeichnete das Messe-Duo ein deutliches Wachstum. 290 Unternehmen präsentierten ihre Produkte, Lösungen und Innovationen, davon 230 auf der «all about automation» und 60 auf der «maintenance Schweiz». Gegenüber den 251 Ausstellern im Jahr 2024 entspricht dies einem Plus von rund 15 Prozent.
«all about automation» und «maintenance Schweiz» 2026
Damit bestätigte das Messe-Duo seine Position als wichtiger Treffpunkt für die Schweizer Industrie. Die «all about automation» brachte Anwender und Anbieter aus den Bereichen Automation, Robotik und Digitalisierung zusammen. Die «maintenance Schweiz» ergänzte das Angebot mit Lösungen für industrielle Instandhaltung, Anlagenverfügbarkeit und effiziente Produktionsprozesse. Für die Besucher entstand so ein breites und zugleich kompaktes Informationsangebot entlang zentraler Herausforderungen der industriellen Produktion.
«Das deutliche Wachstum bei Ausstellern und Besuchern zeigt, wie gross der Bedarf an persönlichem Austausch und konkreten Lösungen in der Schweizer Industrie ist. Besonders erfreulich ist für uns, dass nicht nur mehr Fachbesuchende zur Messe gekommen sind, sondern die Gespräche an den Ständen auch eine hohe Qualität hatten. Die Kombination aus Automation und Instandhaltung schafft wertvolle Synergien und hat sich erneut bewährt», sagt Tanja Waglöhner, COO Easyfairs für die DACH-Region und Italien.
Kompakt, vielfältig und persönlich
Die besondere Atmosphäre und die kurzen Wege wurden auch von den Ausstellern hervorgehoben:
Roberto Mariconda, Leiter Operations und Finanzen bei Sigmatek, erklärt: «Die Messe hat den grossen Vorteil, dass man schnell und kompakt zu jedem Hersteller, Kunden und Mitbewerber kommt. Sie ist gut organisiert, und dementsprechend positiv ist die Atmosphäre.»
Auch für die Präsentation neuer Anwendungen bot die Messe den passenden Rahmen. Jennifer Juchli, Head of Cleaning Solutions bei Robobee, zieht ein positives Fazit: «Wir konnten unsere Lösungen optimal präsentieren und freuen uns über alle neuen Kontakte.»
Michael Schlaich, Geschäftsführer von Schmalz Switzerland, beschreibt die Messe als «gut organisierte, wachsende Messe mit interessiertem Fachpublikum».
Jürg Eichenberger, Geschäftsleiter und Inhaber der Spälti AG, betont die besondere Positionierung: «Die Messe ist kompakt, vielfältig und übersichtlich. Es herrscht kein Gigantismus der grossen Hersteller.»
Johann Gerneth Head of Sales bei Vieweg fasst das Fazit im Namen vieler Aussteller zusammen: «Eine sehr gute Messe für die Schweiz.»
Vier Bühnen mit Wissen, Praxis und neuen Dialogformaten
(Bild: Easyfairs Switzerland GmbH)
Das Vortragsprogramm wurde in diesem Jahr deutlich ausgebaut. Sowohl die «all about automation» als auch die «maintenance Schweiz» boten den Besuchern jeweils zwei Bühnen.
Auf der «all about automation» verbanden praxisnahe Ausstellervorträge konkrete Lösungen und «Best Practices» mit neuen technologischen Entwicklungen und Erkenntnissen aus der anwendungsnahen Wissenschaft. Besonders viele Besucher zogen Themen rund um den praktischen Einsatz künstlicher Intelligenz, die dafür erforderliche Datenbasis, Cybersecurity und neue regulatorische Anforderungen an. Auch konkrete Anwendungen aus der Robotik sowie der Einsatz digitaler Zwillinge stiessen auf grosses Interesse.
Die starke Resonanz zeigt, dass Industrieunternehmen vor allem nach konkreter Orientierung für die Umsetzung neuer Technologien suchen. Im Mittelpunkt stehen dabei praxisnahe Lösungen, die sich wirtschaftlich und sicher in bestehende Produktionsumgebungen integrieren lassen.
Ein wichtiger Partner bei der inhaltlichen Gestaltung der «all about automation» war erneut der Kompetenzpartner der «all about automation», der Schweizer Branchenverband «SwissT.net». Kuratiert vom «SwissT.net» wurden insbesondere Beiträge aus der anwendungsnahen Wissenschaft in das Vortragsprogramm integriert und so der Austausch zwischen Forschung, Technologieanbietern und industriellen Anwendern gestärkt.
«Die ‹all about automation› in Zürich war ein Erfolg. Viele Ausstellende, viele Besucherinnen und Besucher und vor allem gute Gespräche. Das zeigt für mich einmal mehr, dass das Messeformat nichts von seiner Bedeutung verloren hat. Persönlicher Austausch, neue Impulse und ein starkes Netzwerk bleiben gerade für unsere Industrie zentral. Die ‹all about automation› bringt die richtigen Leute zusammen und leistet damit auch einen konkreten Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit des Werkplatzes Schweiz», sagte René Brugger, Präsident von «SwissT.net». Die Sektion Robotik des «SwissT.net» war erstmals mit einem Gemeinschaftsstand vertreten. Ein weiterer Gemeinschaftsstand wurde von «swiss mechatronics» gestaltet.
Stand vom 30.10.2020
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Erfolgreiche Premiere für den SKDV-Service Dialog
Auch das Programm der «maintenance Schweiz» stiess auf eine sehr gute Resonanz. Auf den gut besuchten «maintenance Talks» präsentierten Aussteller aktuelle Produkte, Services und Entwicklungen für die Instandhaltung. Im Mittelpunkt standen Anwendungen für den industriellen Arbeitsalltag – von Predictive Maintenance und digitaler SAP-Instandhaltung über KI-gestützte Wissenssysteme bis zu Energieeffizienz und moderner OT-Infrastruktur.
Erstmals fand zudem der neue SKDV-Service Dialog statt. Das interaktive Format verband Hochschulwissen mit konkreten Erfahrungen aus Industrie und Servicepraxis. Impulsbeiträge, moderierte Paneldiskussionen und Fragen aus dem Publikum sorgten für einen offenen fachlichen Austausch. Inhaltliche Schwerpunkte waren unter anderem Cybersecurity in der vernetzten Instandhaltung, künstliche Intelligenz im Service, Smart Services und datengetriebene Geschäftsmodelle.
Konzipiert und massgeblich mitgestaltet wurde der SKDV-Service Dialog vom Schweizer Service Verband SKDV gemeinsam mit der ZHAW School of Engineering, der Hochschule Luzern HSLU und der OST – Ostschweizer Fachhochschule sowie Experten aus Industrie und Service. Unter dem Leitgedanken «Gemeinsam den Service von morgen gestalten» entstand auf der Messe eine neue Plattform für Wissenstransfer, Erfahrungsaustausch und Vernetzung.
Mehr als die Hälfte der Aussteller bereits für 2028 gebucht
Die positive Bewertung des Messe-Duos spiegelt sich auch in der Wiederbuchungsquote wider: Bereits während der Veranstaltung haben über 50 Prozent der Aussteller ihre Standfläche für die nächste Ausgabe reserviert.
Die «all about automation» und die «maintenance Schweiz» finden am 30. und 31. August 2028 erneut gemeinsam in der Messe Zürich statt.