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Zerspanung Applitec Moutier S.A.: Optimale Spankontrolle bei schwierigen Materialien

| Redakteur: Matthias Vogel

>> ZX-Geometrie heisst die neue Formel, um schwer zerspanbare Materialien, wie etwa hochlegierte Stähle, Titan, bleifreie Kupferlegierungen und Aluminium, endlich auch auf dem Langdrehautomaten prozesssicher, mit langer Standzeit der Schneidplatte und insbesondere mit optimaler Kontrolle der Späne zu bearbeiten. Möglich machen dies die neuen Applitec-Wendeplatten der ZX-700er-Top-Line-Serie des Werkzeugspezialisten Applitec Moutier SA. Die Schwartz tools and more aus Pfinztal macht die Vertretung in Deutschland.

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Die neue ZX-Serie ist in zwei Baugrössen zum Einstechen und Drehen für Maschinen mit rechter und mit linker Drehrichtung erhältlich. Auch bietet Schwartz Radiuswendeplatten sowie Platten zum Rückwärtsdrehen an.
Die neue ZX-Serie ist in zwei Baugrössen zum Einstechen und Drehen für Maschinen mit rechter und mit linker Drehrichtung erhältlich. Auch bietet Schwartz Radiuswendeplatten sowie Platten zum Rückwärtsdrehen an.
(Bild: Schwartz tools and more)

«Die neuen ZX-Geometrien werden einige Probleme von Langdrehern beim Einstechen und Drehen schwer zerspanbare Materialien lösen», ist sich Jörg Schwartz, Geschäftsführer von Schwartz tools and more aus dem Pfinztal sicher. «Endlich können Materialien, die beim Langdrehen aufgrund mangelnder Spankontrolle und hohem Schneidenverschleiss nur bedingt zerspant werden konnten, nun prozesssicher bearbeitet werden.»

Das Problem bestand bis anhin unter anderem darin, dass der Dreher die scharfen Kanten zum Beispiel einer Platte mit «Pariser Schliff» im hohen Vorschub bei schwer zerspanbaren Materialien kaum nutzen konnte, da die langen Späne ohne Spanroller nicht zu kontrollieren waren. Hinzu kommt, dass die Schneidkante beim Vollschnitt einem hohen Verschleiss ausgesetzt ist.

Schwartz hat die Lösung: Durch ein neues Produktionsverfahren des Schweizer Herstellers Applitec Moutier SA wurde ein Kompromiss zwischen einer geschliffenen Top-Line-700er-Geometrie und einer gepressten ISO-Geometrie geschaffen. Die Spanleitstufe wird mit Spanbrecher und einer polierten Schneidkantenverrundung hergestellt. Die Wendeplatten benötigen einen Vorschub von mindestens 0,02 mm. Dann ist eine optimale Spankontrolle möglich.

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