Ausbildungszentrum Sektion «Beider Basel» Ausbildung der Lernenden findet nun in Liestal statt

Redakteur: Lya Bartholet

>> Das Kurszentrum der SWISSMECHANIC5 Sektion beider Basel wurde 2010 an den Standort Liestal verlegt. Dort ist es eingebettet, neben der Vorlehre Metall (10. Schuljahr), der Grundschule Metall (1. Lj. Vollzeitlehrjahr vom Kanton unterstützt) und der Gewerblich-industriellen Berufsfachschule.

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Markus Altermatt
Markus Altermatt
(Bild: Swissmechanic)

Im Jahre 2012 durfte das Zentrum bereits sein 25-jähriges Bestehen mit Erfolg feiern. Keine Berufsreform mit ihren Änderungen und Auflagen konnte die zuständige Kurskommission mitsamt ihren beiden Instruktoren aus der Bahn bringen. Die beiden Instruktoren Markus Altermatt und Sven Wittlin schafften es, zusammen mit ihrem langjährigen Kurskommissionspräsidenten Hanspeter Lüthi immer wieder mit Geschick alles unter einen Hut zu bringen. So gelang es ihnen, im Jahre 2005, trotz starker Auslastung, die Schulbank zu drücken. Als Dank durften sie den Eidg. Fachausweis für Berufsbildner entgegen nehmen.

Zufriedenheit von über 90 Prozent

Kurz darauf folgte die Einführung der geforderten Q-Standards für überbetriebliche Kurse. Zusammen in der Q-Allianz konnten diese Standards in ein QM-System eingebunden werden, welches 2007 erfolgreich ISO-zertifiziert wurde. 2013 soeben zum zweiten Mal erfolgreich rezertifiziert.

Es bleibt weiterhin ein wichtiges Ziel, den hohen Stand und Lernerfolg in den überbetrieblichen Kursen zu erhalten und zu verbessern. Die im laufenden Jahr durchgeführte Berufsbildnerumfrage zeigt in der Gesamtauswertung eine Zufriedenheit von über 90 %, was sich sehen lassen darf, geben sich doch andere, ähnlich gelagerte Organisationen bereits mit 50 % mehr als zufrieden.

Die Zahl nimmt zu

Wie die Erfassung der Schwelleneintritte zeigt, nimmt die Zahl trotz angekündigten geburtenschwachen Jahrgängen stetig zu.

Bei genauer Analyse stellt man auch fest, dass im Bereich der Lernschwachen die Anzahl ebenfalls am Steigen ist, was wiederum entsprechend höhere Anforderungen an die Instruktoren stellt.

Erfreulicherweise trägt das neue Berechnungsmodell des Bundes mit den kantonalen Gesetzen, für die sich die Gewerbeverbände beider Basel zu Gunsten der Berufsbildung sehr stark eingesetzt haben, zu einem positiven Ergebnis bei.

Die Ressourcen der Instruktoren müssen aber bei dieser hohen Auslastung sehr gut eingeteilt werden. Es wird den beiden Instruktoren nicht mehr möglich sein, an Projekten des Dachverbandes aktiv mitzuarbeiten. Jeglicher administrative Aufwand für Aufgebote, Abrechnungen, Kursberichte, Subventionsabrechnungen etc. sind aufs Minimum zu reduzieren.

Die Bemühungen sind erneut gescheitert

Die jahrelangen Bemühungen bezüglich einer Kooperation zwischen GIB (Gewerblich-industrielle Berufsfachschule) und Ük ist erneut kläglich gescheitert. Zurzeit werden Teilzeit-Instruktoren und eine Teilzeitsekretärin eingesetzt, damit der Ük-Betrieb einigermassen in geordneten Bahnen vonstatten geht. Für die Aufstockung mit einem zusätzlichen Instruktor ist die Infrastruktur nicht vorhanden, es müsste nach neuen Räumlichkeiten Ausschau gehalten werden.

Die Kurskommission hat in diesem Zusammenhang ein Projekt in die Wege geleitet, damit der administrative Aufwand sich auf ein Minimum beschränkt. <<

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