Die WFT Werkzeug- und Frästechnik GmbH hat sich auf die präzise Fertigung von Vorserien- und Serienwerkzeugen für die kunststoffverarbeitende Industrie spezialisiert. Das Beispiel des Unternehmens zeigt eindrucksvoll, was sich mit der richtigen Automationslösung erreichen lässt – und warum auch die Mitarbeiter von ihr profitieren.
Sie sind mit der Hedelius-Fertigungslösung sehr zufrieden (v.l.n.r.): WFT-Betriebsleiter Heiko Siebke und Geschäftsführer Stefan Lühr im Gespräch mit Matthias Funk, Vertriebsgeschäftsführer bei Hedelius.
(Bild: Hedelius)
Der Maschinenpark der WFT GmbH erstreckt sich über eine Fläche von insgesamt 3000 Quadratmetern. Darüber «thronen» zwei massive Deckenlaufkräne, mit einer Tragfähigkeit von je 25 Tonnen – macht zusammen 50 Tonnen. «So viel wiegen die schwersten Werkzeuge, die wir hier produzieren», ordnet Betriebsleiter Heiko Siebke die Fertigungsdimensionen ein.
Dass die kompakte Hedelius Acura 65 EL bei Weitem nicht das grösste Bearbeitungszentrum in den Hallen des Unternehmens ist, dürfte somit niemanden überraschen. Doch die Fertigungsmöglichkeiten, die die kompakte Maschine in Kombination mit der Palettenautomation Indumatik Light 120 bietet, möchte man bei WFT heute trotzdem auf keinen Fall mehr missen.
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Automation: «Keine Entscheidung, die man über Nacht trifft»
Der Gedanke daran, die eigene Fertigung zu automatisieren, schürt bei vielen Anwendern zunächst einmal Skepsis, allem voran hinsichtlich der Praxistauglichkeit.
Auch bei WFT gingen der Anschaffung eingehende Überlegungen und Abwägungen voraus: «Wir haben uns intensiv auf die Automation vorbereitet. Das ist keine Entscheidung, die man einfach über Nacht trifft», betont Siebke.
Umso zufriedener sind er und Stefan Lühr auch heute noch mit ihrer Entscheidung für das von Hedelius vorgelegte Automationskonzept. Durch die hohe Schnittstellenkompatibilität konnte aus einem breiten Angebot möglicher Automationslösungen gewählt werden. «Eine solche Flexibilität ist nicht selbstverständlich», betont Lühr. Heiko Siebke hebt die klaren Produktivitätssteigerungen hervor: «Mit der angeschlossenen Automation haben wir die Kapazität an der Maschine locker verdoppelt.»
Tagsüber Einzelteile, nachts Normteile
Das Fertigungsportfolio von WFT bietet optimale Voraussetzungen für die Automatisierung, denn produziert werden neben Einzelteilen auch eine ganze Reihe wiederkehrender Teile, die ständig benötigt werden. Hierfür hat das Unternehmen seine hauseigene WFT-Norm entwickelt. «Wir können die entsprechenden Programme an der Maschine einfach nachts und am Wochenende durchlaufen lassen», erklärt Siebke. Tagsüber werden auf der Maschine manuell Einzelteile nach Kundenauftrag gefertigt. «So können sich unsere Mitarbeiter nun noch besser den wirklich anspruchsvollen Teilen widmen – das ist eine deutliche Entlastung.»
Grosszügige Dimensionen auf kleiner Fläche
Aufmerksam auf die Acura 65 EL wurde man bei WFT im Rahmen einer Fachmesse: «Auf der Nortec 2017 war die Maschine erstmals präsentiert worden», erinnert sich Siebke – «und kaum ein Jahr später stand sie dann auch schon in unserer Fertigungshalle.»
Trotz seiner kompakten Abmessungen verfügt das 5-Achs-Bearbeitungszentrum über grosszügige Verfahrwege von 700 × 650 × 600 mm (X/Y/Z). Der integrierte und beidseitig gelagerte Dreh-Schwenktisch ermöglicht eine hochpräzise Zerspanung von allen Seiten. Die angeschlossene Automation Indumatik Light 120 bietet Platz für 24 Paletten.
Automation und Flexibilität – keine Gegensätze
Ein wichtiger Faktor für die Effizienzsteigerung ist die Möglichkeit des hauptzeitparallelen Rüstens: Die Ein- und Auslagerung von Werkstücken für die Nachtschicht kann ohne Unterbrechung der Produktion tagsüber erfolgen. Durch die Beladung von der linken Maschinenseite bleibt zudem die Tür des Bearbeitungszentrums immer frei zugänglich. So kann jederzeit unkompliziert zwischen manuellem und automatisiertem Betrieb gewechselt werden. Auch Zerspanungsmechanikerin Belana Freitag schätzt diese Flexibilität: «Wir können schnell reagieren: Wenn kurzfristig etwas gefräst werden muss, kann man die Produktion einfach unterbrechen und anschliessend nahtlos weitermachen.»
Digitaler und persönlicher Service überzeugen
Wer sich wie WFT die Steigerung der Effizienz auf die Fahnen geschrieben hat, muss sich natürlich im Störungsfall auch auf schnelle Hilfe verlassen können. Mit Blick auf den Hedelius-Service sieht sich Stefan Lühr immer wieder aufs Neue in seiner Investitionsentscheidung bestätigt: «Der Kundenservice ist wirklich klasse. Wenn etwas ist, sind die Monteure meist innerhalb von zwei bis drei Stunden da.»
Ähnlich positiv fällt auch das Resümee von Heiko Siebke aus. Besonders die Hedelius-Service-App überzeugt ihn auf ganzer Linie: «Man lädt einfach ein Bild von der Maschine hoch und bekommt innerhalb kürzester Zeit eine Rückmeldung – besser geht es nicht.»
Stand vom 30.10.2020
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Auf die Frage, ob sie mit der Fertigungslösuneg zufrieden sind, antwortet S. Lühr: «Momentan planen wir noch keine Investition in eine weitere Maschine, aber wenn der Moment irgendwann kommt, wird Hedelius von Beginn an in der engeren Auswahl sein.» -böh- SMM