Beckhoff-Neuheiten zur SPS IPC Drives Automation pur

Redakteur: Silvano Böni

>> Auf der SPS IPC Drives präsentierte Beckhoff sein vollständiges Produktspektrum mit Komponenten und Systemlösungen für SPS, Motion Control, Robotik, Safety und Messtechnik. Besondere Highlights waren die Multitouch-Panels, die Embedded-PC-Serie CX5100 sowie der Profinet-IO-Buskoppler EK9300.

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Eines der Highlights von Beckhoff an der SPS IPC Drives: Die Embedded-PC-Serie CX5100.
Eines der Highlights von Beckhoff an der SPS IPC Drives: Die Embedded-PC-Serie CX5100.
(Bild: Beckhoff)

Beckhoff präsentierte auf der SPS IPC Drives 2013 mit dem CX5100 eine neue Embedded-PC-Serie. Mit der Einführung der neuesten Atom-CPUs ist die Mehrkern-Technologie nun auch für Steuerungen der mittleren Leistungsklasse verfügbar. Die 22-nm-Technologie der neuen Prozessoren führt zu einer höheren Leistungsfähigkeit bei gleichbleibendem Wärmebudget. Alle Geräte der CX5100-Baureihe sind lüfterlos ausgeführt und zeichnen sich durch niedrigen Leistungsverbrauch und ein kompaktes Gehäuseformat aus.

Verschiedene Gehäusegrössen

Die Baureihe CX5100 umfasst drei verschiedene Gerätetypen, die sich bezüglich des Prozessors und der Gehäusegrösse voneinander unterscheiden: CX5120: Atom-CPU mit 1,46 GHz, single core, CX5130: Atom-CPU mit 1,75 GHz, dual core sowie CX5140: Atom-CPU mit 1,91 GHz, quad core. Die Geräte ergänzen die bestehenden Geräteserien CX5010 und CX5020, die auf Prozessoren der ersten Generation von Atom-CPUs aufgebaut sind. Im Vergleich zu diesen sind die jetzt vorgestellten Prozessoren wesentlich leistungsfähiger, da sie über eine Out-of-Order-Befehlsabarbeitung verfügen. Ausgestattet mit der Automatisierungssuite TwinCAT 3, profitiert der Anwender nun auch bei Atom-basierten Geräten von der Verfügbarkeit echter Mehrkernprozessoren und somit der optimalen Aufteilung der verschiedenen Programmteile.

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Die Interface-Grundausstattung entspricht der der CX5000-Geräte: automatische Erkennung von K-Bus- oder EtherCAT-Klemmen, zwei unabhängige Gigabit-fähige Ethernet-Schnittstellen, vier USB-2.0-Ports, eine DVI-I-Schnittstelle sowie eine Multioptionsschnittstelle, die mit verschiedensten Feldbussen bestückbar ist. Der erweiterte Betriebstemperaturbereich von –5 bis 60 °C ermöglicht den Einsatz der Embedded-PCs CX5100 in klimatisch anspruchsvollen Anwendungen.

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