Automationstreffpunkt Zürich Automations-Treffpunkt

Redakteur: Silvano Böni

Die «Automation & Electronics» öffnet schon bald wieder ihre Türen. Vom 7. bis 8. Juni 2017 wird die Messe Zürich wieder zum Treffpunkt der Automation. Dabei steht für die Aussteller und die Besucher ein erweitertes Angebot zur Verfügung: die interaktive Netzwerkplattform Stage 7. Daneben wird auch das Trendthema Industrie 4.0 wieder eine grosse Rolle spielen.

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Auch für 2017 wünscht man sich volle Hallen und interessante Gespräche an der Automation & Electronics.
Auch für 2017 wünscht man sich volle Hallen und interessante Gespräche an der Automation & Electronics.
(Bild: Easyfairs)

Die Fachmesse Automation & Electronics ist für die Schweizer Automatisierungsbranche zu einem etablierten Anlass geworden. Sie findet in diesem Jahr am 7. und 8. Juni 2017 in der Messe Zürich statt und über 130 Aussteller werden ihre neusten Produkte zeigen: von der Antriebstechnik über Steuerungen bis hin zu Bauelementen, Messtechnik und Stromversorgung.

Der Veranstalter Easyfairs Switzerland hat sich für die Messe das hohe Ziel gesetzt, Business, Know-how, Innovation, Network und Entertainment an einem Ort zu verschmelzen. Ein wichtiges Mittel, die Messe spannender, informativer und abwechslungsreicher zu gestalten, ist das Rahmenprogramm, das Easyfairs, swissT.net und der Messebeirat gemeinsam erarbeiteten.

Stage 7 als interaktive Netzwerkplattform

Erstmalig im Angebot ist auch ein neues Format: Stage 7, die interaktive Netzwerkplattform. «An der Stage 7 dreht sich alles um die Themen Internet of Things, Digitalisierung und industrielle Elektronik», sagt David Henz, der Messeverantwortliche von Easy­fairs. «Entsprechend wenden wir uns an Besucher, die Lösungen, Innovationen und Dienstleistungen rund um die Themen wie elektronische Komponenten, Power Supply, M2M Communication, Cloud Solutions, Industrial IT Security, Wireless Solutions, IPC, Embedded Systems, Connecting and Switching Devices suchen.» Unter den teilnehmenden Firmen präsentieren PowerParts, Ineltro, Avnet, Glyn, Phoenix Mecano und Weidmüller ihre Lösungen auf der Stage 7. Durch die interaktive Netzwerkplattform soll dort ein Wissenstransfer in einer ganz neuen Form stattfinden und Aussteller sollen zu Referenten werden und so einen praxisnahen Austausch garantieren.

Highlights in den Hallen 5 und 6

Aber auch an der Hauptmesse gibt es einiges zu sehen – und zu hören. David Henz: «Neben der
Stage 7 warten auch in den Hallen 5 und 6 diverse Highlights auf unsere Besucher. Unsere verschiedenen Referatsreihen umfassen unter anderem die Themen ‹Robotics & more›, ‹Smart Factory› und Industrie 2025. Dort können sich die Besucher auf eine simple Art und Weise über die neusten technologischen Entwicklungen und deren Einsatzgebiete informieren. Das neu erworbene Wissen kann anschliessend bei einem Besuch an den verschiedenen Ständen durch Anwendungsbeispiele vertieft werden. So ergibt sich ein idealer Kreislauf aus Network, Business und Know-how.»

Praktische Umsetzung von Industrie 4.0

Auch die Industrie 4.0 selbst darf an einer Automatisierungsmesse nicht fehlen. Messeleiter David Henz: «Industrie 4.0 ist natürlich ein Trendthema. Wir haben jedoch in vielen Gesprächen mit Ausstellern und Partnern herausgespürt, dass weniger ein Bedürfnis besteht, das Thema Industrie 4.0 von einer theoretischen Seite zu betrachten, sondern vielmehr über die praxisnahe Umsetzung. Genau da setzen wir an und wir versuchen, Besuchern aus allen Industriezweigen Lösungsansätze zu zeigen.» Hauptsächlich passiere dies direkt über die Aussteller, die Produkte, Lösungen und Best Practices direkt aus der Industrie 4.0 zeigen werden. Als Ergänzung dazu widmen sich die Referatsprogramme einzelnen Teilbereichen der Industrie 4.0: «Robotics & more» konzentriert sich hauptsächlich auf kollaborative Roboter und deren Einsatzmöglichkeiten. «Smart Factory» beleuchtet Lösungen und Innovationen rund um die Fabrik von morgen, bereits heute.

Aktuelle Forschungsprojekte und Weiterbildungsmöglichkeiten

Neben den rund 130 Unternehmen präsentieren sich auch fünf Hochschulen aus der Schweiz auf der Messe, dies an einem gemeinsamen Hochschulstand. Dort werden nebst den verschiedenen Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten auch aktuelle Forschungsprojekte und Technologien gezeigt. Ebenfalls werden Institute aus dem Ausland miteinbezogen, so referieren unter anderem das Fraunhofer Institut aus Stuttgart wie auch die Technische Universität Baden-Württemberg, welche sich auf der Stage 7 mit einbringt. Die Automation & Electronics verbindet somit die Industrie mit der Wissenschaft und wird so dem aktuellen Zeitgeist im Zuge von Industrie 4.0 und Digitalisierung auch in dieser Hinsicht gerecht. SMM

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