Automationszellen mit Cobot Be- und entladen einfach und flexibel automatisieren

Quelle: Pressemitteilung 3 min Lesedauer

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Zur diesjährigen Motek steht beim Hersteller ABB Robotics flexible und kollaborative Automatisierung zum Be- und Entladen von Maschinen im Fokus. Das Unternehmen zeigt dazu die jüngst verwirklichte Roboterzelle «Omnivance Collaborative Machine Tending Cell».

Die standardisierten, weitgehend vormontierten Automationszellen «Omnivance Collaborative Machine Tending Cell» kombinieren einen kollaborativen Roboter «Gofa 12» mit einer benutzerfreundlichen Software, lassen sich deshalb einfach programmieren, installieren und bedienen sowie flexibel an unterschiedlichen Maschinen einsetzen.(Bild:  ABB Robotics)
Die standardisierten, weitgehend vormontierten Automationszellen «Omnivance Collaborative Machine Tending Cell» kombinieren einen kollaborativen Roboter «Gofa 12» mit einer benutzerfreundlichen Software, lassen sich deshalb einfach programmieren, installieren und bedienen sowie flexibel an unterschiedlichen Maschinen einsetzen.
(Bild: ABB Robotics)

Jörg Rommelfanger, Leiter der Robotics-Division von ABB in Deutschland, sagt zur Präsentation: «Um ihre Fertigung schnell an den aktuellen Bedarf anpassen zu können, setzen Hersteller vermehrt auf Robotik und Automatisierung. Eindeutig im Vorteil sind dabei solche Lösungen, die sich schnell installieren und einfach bedienen lassen, flexibel einsetzbar sind und kein tiefes Fachwissen erfordern.» Nach Meinung des Roboterherstellers senken Roboter und Komplettlösungen für die Maschinenbeschickung die Hürden zur Automatisierung. Beim Einsatz von Cobots profitieren Unternehmen nahezu von den gleichen Vorteilen, die auch klassische Industrieroboter bieten. Gleichzeitig entlasten sie ihre Mitarbeitenden von monotonen und anstrengenden Aufgaben.

Schnell installieren, rüsten und programmieren

Die Roboterzellen «Omnivance Collaborative Machine Tending Cell» zeichnen sich durch ihre einfache Programmierung, Installation und Bedienung aus. Die standardisierten Zellen kombinieren einen kollaborativen Roboter «Gofa 12» mit einer benutzerfreundlichen Software zu kompakten Gesamtanlagen. Sie sind weitgehend vormontiert. Dank ihres mobilen, kompakten Aufbaus lassen sich die Zellen problemlos zwischen unterschiedlichen Maschinen bewegen. Mit der Schutzart IP67 eignen sich die Automationszellen mit Roboter ideal zum Be- und Entladen von Fertigungsmaschinen der Metallbearbeitung. Dort ist die Umgebung häufig mit Öl, Wasser und Staub belastet. Dem widerstehen die Roboter problemlos. Zudem verfügen die Roboter der Automationszellen «GoFa» über eine zuverlässige Leistungs- und Kraftbegrenzung. Somit können sie ohne herkömmliche Absperrungen sicher an der Seite von Menschen eingesetzt werden.

Bildergalerie

Alle wesentlichen Komponenten der Automationszellen sind vorkonfiguriert und integriert. Deshalb können die Anlagen zum Automatisieren innerhalb eines Tages installiert und eingerichtet werden. Zusätzlich vereinfacht eine von ABB entwickelte App, die Automation zu installieren und in Betrieb zu nehmen. Anwender können selbst ohne weiteres Training lernen, die Roboterzellen zu bedienen und zu programmieren. Die Automationsanlagen reduzieren den manuellen Zeitaufwand beim Be- und Entladen von Fertigungsmaschinen um bis zu 60 Prozent. Als integrierte Komplettsysteme können sie mehrere Aufgaben und Funktionen übernehmen.

Bereits bewährt

Eine Automationszelle dieser Baureihe arbeitet unter anderem bei der WMS-engineering Werkzeuge-Maschinen-Systeme GmbH in Klettgau-Griessen erfolgreich. Der Spezialist zum Entgraten durch Roboterautomatisierung nutzt die Vorteile der Roboterzelle «Omnivance Collaborative Machine Tending Cell». So kann er diese einfach und kurzfristig an wechselnde Maschinen bewegen und dank blockbasierter No-Code-Technologie innerhalb kurzer Zeit für unterschiedliche Forderungen und Funktionen programmieren.

Einfach zu programmieren

Als ein weiteres Highlight zeigen die Automatisierungsspezialisten von ABB in Stuttgart kollaborative Roboter «GoFa». Mehrere Varianten mit 5, 10 und 12 kg Tragfähigkeit stehen zur Verfügung. Sie reichen bis 1620 mm weit. Erstmalige Anwender können mit der Programmiersoftware «Wizard Easy» oder einer Lead-Through-Programmierung auch ohne Programmierkenntnisse innerhalb kürzester Zeit Ablauf- und Positionierprogramme erstellen und anpassen. Somit können die Cobots rasch und einfach für unterschiedliche Automatisierungen eingerichtet und programmiert werden.

Beispielsweise bei der Metec CNC-Präzisionsteile GmbH übernimmt ein Cobot «GoFa», eine CNC-Fräsmaschine vollständig automatisiert zu be- und entladen. Dank eines umfassenden Automatisierungskonzepts des Systemdienstleisters Stima konnte der Auftragsfertiger seine Produktivität deutlich steigern. Um weitreichende Forderungen hinsichtlich Produktivität zu erfüllen, wurde ein Doppelgreifer mit integrierter Abblasfunktion verwirklicht. Damit nimmt der Cobot das bearbeitete Bauteil aus der Fräsmaschine, befreit den Schraubstock von Spänen, legt das folgende zu bearbeitende Rohteil ab und befördert im letzten Prozessschritt das bearbeitete Werkstück aus der CNC-Maschine zu einer Ablagestation.

(kmu)

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