Beltz-Award Belz-Award für beste Dissertation an der HSG

Redakteur: Anne Richter

An Dr. Anna Selent wurde der «Christian Belz-Award für realitätsorientiertes Marketing Management» von der Starrag Group und der HSG verliehen. Der Preis zeichnet die beste Dissertation aller Marketingprofessoren der Universität St. Gallen der letzten zwei Jahre für relevante, problemorientierte, substanzielle und innovative Ergebnisse aus.

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Preisverleihung des Christian Belz-Marketing-Award (von links nach rechts): Prof. em. Dr. Christian Belz (Universität St. Gallen), Dr. Anna Selent, Dr. Christian Walti (Starrag AG)
Preisverleihung des Christian Belz-Marketing-Award (von links nach rechts): Prof. em. Dr. Christian Belz (Universität St. Gallen), Dr. Anna Selent, Dr. Christian Walti (Starrag AG)
(Bild: infocusmedia.ch)

Das Institut für Marketing und Customer Insight der Universität St. Gallen und die Starrag Group verliehen anlässlich des Fachdialogs für Marketing am 4. Oktober den zweiten «Christian Belz-Award für realitätsorientiertes Marketing Management» an Dr. Anna Selent. Der Preis zeichnet die beste Dissertation aller Marketingprofessoren der Universität St. Gallen der letzten zwei Jahre für relevante, problemorientierte, substanzielle und innovative Ergebnisse aus. Der Preis ist mit SFR. 10 000 dotiert. Starrag fördert damit neben ihrer technologischen Innovation im Bau von Werkzeugmaschinen ebenso neue Formen der Zusammenarbeit mit Kunden, um deren Nutzen ganzheitlich zu steigern.

In ihrer Forschung beschäftigte sich Dr. Anna Selent mit den kaufbezogenen digitalen Kundeninteraktionen und deren Knotenpunkten im Umfeld der Industriesoftwarebranche und definierte ‚Digital Interaction Hubs‘ als innovativen Ansatz für Marketing und Vertrieb in Business-to-Business-Märkten.

Strukturierter Zugang für den Anbieter

In ihrer Studie erforschte Dr. Anna Selent die kaufbezogenen digitalen Interaktionen aus den Perspektiven der relevanten Buyer Persona und des Anbieters und analysierte die Online-Inhalte mehrerer Software-Anbieter. Sie definiert «Digital Interaction Hubs» als virtuelle Plätze, die eine hohe Dichte von kaufrelevanten Interaktionen aufweisen und die internetbasierte Kommunikations-, Transaktions-, und Interaktionszentren darstellen. Diese ermöglichen dem Anbieter einen strukturierten Zugang, um die Informationsbedürfnisse und Interaktionszüge des Käufers zu adressieren, ihn in seiner Buyer’s Journey zu begleiten und ihn positiv zu beeinflussen - und zwar unabhängig davon, wann und wie die Buyer Journeys verlaufen.

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