CNC-Architektur

CNC-Plattform mit hoher Konfigurationsflexibilität

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Steuerungssysteme für mehr als 200 Achsen

Dank erweiterter Teileprogrammstruktur können Maschinendesigner von der neuen CNC-Hardware-Flexibilität profitieren. Jeder Kanal bearbeitet sein eigenes Teileprogramm asynchron und operiert autonom, beinahe so, als hätte er einen eigenen zugehörigen CNC-Kern oder er synchronisiert sich mit anderen Kanälen. Die Kontrolle von einer oder mehreren Achsen oder Spindeln kann jederzeit per Kommando von einem Kanal zu einem anderen übergeben werden, um die Nutzung der verfügbaren Geräte-Ressourcen zu maximieren.

In jedem Kanal können bis zu vier Spindeln in einem «Master/Auxiliary»-Verband mit Echtzeitkontrolle ihrer Geschwindigkeit, Richtung und Anzeige betätigt werden. Dies vereinfacht die Implementierung komplexer Bearbeitungsoperationen. Die Master-Spindel erledigt fortgeschrittene CNC-Funktionen wie konstante Schnittgeschwindigkeit (CSS – constant surface speed), während das Werkstück den Durchmesser bei der Bearbeitung ändert oder kontinuierlich und synchron die Winkelposition beim Gewindeschneiden beschreibt.

Mehrere «Flexium+ 68»-CNC-Kerne können via Real-Time-Ethernet verknüpft werden, was die Realisierung von Steuerungssystemen mit mehr als 200 interpolierenden Achsen ermöglicht. «Die Fähigkeit, multiple CNC-Kerne zu synchronisieren und diese hohe Anzahl von Achsen mit einer einzelnen Automations-PLC zu steuern, ist ein Alleinstellungsmerkmal der CNC-Architektur von Num», meint Peter von Rüti hierzu.

Feine Auflösung bei grossen Achsbewegungen

Verfügbar in Einzel- und Doppel-Achs-Versionen, bietet der neue digitale Servodrive «NUMDrive X» eine Auswahl von zwei Ausführungsebenen an, mit Output von einigen wenigen Amperes bis zu 200 Amperes. Die hohe funktionale Integration macht ihn zu einem der kleinsten Antriebe dieses Typs auf dem Markt. Die neuen Antriebe sind signifikant schneller als die frühere Generation der «NUMDrive C»-Produkte. Die erweiterte Steuerung erhöht die CNC-Drive-Servobus-Geschwindigkeit um 100 Prozent. Dank Verbesserungen der Antriebsbandbreite und schnelleren Beschleunigungsalgorithmen muss der Maschinendesigner nicht auf feine Auflösungen bei grossen Achsbewegungen verzichten oder aber hohe Vorschubgeschwindigkeiten mit Positionsungenauigkeit «bezahlen». Insgesamt sind die CNC-Auflösung und Exaktheit durch einen numerischen Prozessor im CNC-Kern weiter verbessert worden. Die Software wurde dahingehend erweitert, ein hoch präzises internes Format zu verarbeiten und feinere Interpolationen und Geschwindigkeitsüberwachungen zu erlauben.

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