CNC-Architektur CNC-Plattform mit hoher Konfigurationsflexibilität

Redakteur: Bernhard Herzog

>> Ein hochskalierbares Steuerungssystem mit integrierter Sicherheitsarchitektur, applikationsspezifische Bearbeitungsfunktionen und ein 3D-Simulator – das sind die Features der neuen CNC-Plattform, welche Num an der IMTS 2012 in Chicago vorstellt. Sie ermöglicht es Maschinenherstellern, ihre Werkzeugmaschinen mit einer aussergewöhnlich flexiblen und skalierbaren Lösung auszustatten.

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Flexium 3D wird in der Arbeitsvorbereitung ohne CNC eingesetzt, um manuell geschriebene oder durch ein CAM-System generierte Teileprogramme überprüfen und optimieren zu können.
Flexium 3D wird in der Arbeitsvorbereitung ohne CNC eingesetzt, um manuell geschriebene oder durch ein CAM-System generierte Teileprogramme überprüfen und optimieren zu können.
(Bild: NUM)

her. Mit der modularen und sicheren Plattform «Flexium+» können OEMs ein breites Spektrum von Maschinentypen durch eine kosten- und leistungsoptimierte CNC-Architektur standardisieren – von kleinen Maschinen mit wenig Achsen bis hin zu grossen, mehrzelligen Fertigungseinrichtungen mit über 200 Achsen und Spindeln. Auf diese Weise ermöglicht die offene CNC-Architektur markant geringere Entwicklungs- und Unterhaltskosten sowie eine kürzere Produkteinführungszeit.

«Der Weg für die Entwicklung von Flexium+ wurde durch den Erfolg von Flexium mit mehr als 10 000 Anwendungen geebnet», sagt Peter von Rüti, CEO von Num AG. «Für das neue System haben wir unsere besten Komponenten analysiert. Gleichzeitig wurde beibehalten, was den Erfolg unserer bisherigen Lösungen ausmachte, beispielsweise die Skalierbarkeit, die Flexibilität, die einzigartigen CNC-Funktionen, die standardisierten Schnittstellen und die Programmierung der SPS.»

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Eine (CNC-Architektur) für alle (Bearbeitungsmaschinen)

Eine Auswahl von drei CNC-Kernel-Konfigurationen – Flexium+ 6, Flexium+ 8 und Flexium+ 68 – erleichtert es dem Maschinendesigner, technisch und wirtschaftlich optimierte Lösungen für verschiedene Werkzeugmaschinenapplikationen zu entwickeln. Die 6er- und 8er-Varianten erlauben die Steuerung von bis zu vier interpolierenden Achsen sowie einer Spindel. Die «68er» unterstützt grössere und komplexere Maschinensteuerungsapplikationen und bietet bis zu acht CNC-Kanäle. Jeder versorgt maximal neun interpolierende Achsen und 32 Spindeln. Diese universelle Steuerungsbetrachtung vereinfacht den Spindel/C-Achs-Austausch und verschafft eine ausgezeichnete Grundlage für Mehrspindel- Anwendungen, wie dies beispielsweise bei Transfermaschinen erforderlich ist.

«Mit einer einzigen CNC-Architektur decken wir das komplette Feld von Bearbeitungsmaschinen ab. Damit können sehr kleine bis mittelgrosse Werkzeugmaschinenhersteller einen hohen Payback erzielen, auch wenn sie einen umfassenden Bereich von Applikationen unterhalten müssen und nur über limitierte Design-Ressourcen verfügen», erklärt Peter von Rüti die ökonomischen Vorteile des Systems.

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