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DeviceMed Innovation Award 2014 Composites Busch erhältDeviceMed Innovation Award

Composites Busch SA aus Porrentruy/JU hat auf der Fachmesse Compamed in Düsseldorf den begehrten Innovationspreis „DeviceMed Innovation Award“ verliehen bekommen. Mit diesem Preis werden Aussteller gewürdigt, die das innovativste Produkt präsentieren.

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Verleihung des DeviceMed Innovation Award 2014 an der Compamed in Düsseldorf (v. l.):Ahmet Muderris (Geschäftsführer Composites Busch), Dr. Nicolas Bernet (Leiter BU Medical bei Composites Busch) und Peter Reinhardt (Chefredakteur DeviceMed).
Verleihung des DeviceMed Innovation Award 2014 an der Compamed in Düsseldorf (v. l.):Ahmet Muderris (Geschäftsführer Composites Busch), Dr. Nicolas Bernet (Leiter BU Medical bei Composites Busch) und Peter Reinhardt (Chefredakteur DeviceMed).
(Foto: DeviceMed)

Composites Busch SA aus Porrentruy/JU hat auf der Fachmesse Compamed in Düsseldorf den begehrten Innovationspreis „DeviceMed Innovation Award“ verliehen bekommen. Das Unternehmen erhielt diesen Preis in der Kategorie „ Werkstoffe und Halbzeuge“ für eine mit dem Kunden MPS Precimed SA aus Kohlefaserverbundwerkstoff entwickelte Handfräse, die bei Hüftoperationen zum Einsatz kommt.

Zum ersten Mal auf der Compamed

Die Compamed ist die führende internationale Fachmesse der medizintechnischen Zulieferindustrie, die erst gerade in Düsseldorf stattfand. Composites Busch hat zum ersten Mal teilgenommen und wurde dabei durch die Wirtschaftsförderung des Kantons Jura unterstützt. Die Preisträger für den „DeviceMed Innovation Award“ wurden dabei von einer Fachjury unter den 700 ausstellenden Firmen ausgewählt. Verliehen wird dieser Preis von der renommierten Fachzeitschrift DeviceMed.

Komponenten halbiert

Composites Busch SA ist Spezialist für die Verarbeitung von Hochleistungs-Kohlefaserverbundwerkstoffen, die unter anderem durch die RTM-Technologie (Resin Transfer Moulding) umgesetzt wird. Ursprünglich bestand der Hauptkörper dieser Handfräse aus Metall. Composites Busch hat dieses Teil neu gestaltet und komplett aus Hochleistungs-Kohlefaserverbundwerkstoff gefertigt. Die Anzahl aller Komponenten wurde dabei auf die Hälfte reduziert. Erhebliche Vorteile gegenüber dem bisherigen Modell konnten realisiert werden: Eine 40-prozentige Gewichtsreduzierung, ein Präzisionsfortschritt durch den Monoblock, eine Zeiteinsparung bei der Montage und Demontage durch die Reduktion der Komponenten um 50 Prozent, das ergonomische Design, die hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber wiederholten Sterilisationszyklen und die Resistenz gegen Aufprall sind, neben den reduzierten Herstellungskosten, die Hauptnutzen für dieses neue chirurgische Instrument. Erste klinische Tests verliefen äusserst erfolgreich. Die beteiligten Chirurgen und OP-Teams machten mit dessen Handhabung, Präzision und Effizienz durchweg positive Erfahrungen. Nicht zuletzt werden solche Eingriffe durch die Erhöhung des Operationserfolges und die minimal-invasive Belastung auch für den Patienten angenehmer.

Zum Unternehmen

Composites Busch S.A. ist seit 25 Jahren für die Medizintechnik ein erfahrener und kompetenter Partner. Die Zertifizierung nach ISO 13485 erlaubt Composites Busch, medizintechnische Produkte zu fertigen. Viele Firmen und bedeutende OEMs (Original Equipment Manufacturers) zählen zu ihrem Portfolio.

Composites Busch fertigt in Porrentruy neben Produkten für die Medizintechnik auch Teile für die Luxusgüterindustrie, den Sportbereich und andere Industriebranchen. Mit den rund 50 Mitarbeitern, ist sie eine Gesellschaft der international agierenden Busch-Gruppe mit Sitz im süddeutschen Maulburg. <<

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