Product Lifecycle Management Contact Software gründet CH-Tochterunternehmen

Redakteur: Luca Meister

>> Contact Software, ein Anbieter von Lösungen für das Produktdaten- Management (PDM) und das Product Lifecycle Management (PLM), ist nun auch in der Schweiz vertreten. Die Standard-Software «CIM Database» gilt als eine der massgeblichen Plattformen für das CAD-Daten-Management, die kollaborative und standortübergreifende Produktentwicklung und das Management der Produktentwicklungsprozesse.

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(Bild: Contact Software)
(Bild: Contact Software)

mei. Contact Software setzt ihren Expansionskurs fort. Der Anbieter von Lösungen für den Innovationsprozess und PLM hat in der Schweiz eine Tochtergesellschaft gegründet: die Contact Software Schweiz AG. Das Unternehmen mit Sitz in Appenzell bei St. Gallen wird den Ausbau der Kundenbasis vorantreiben. Im Fokus steht dabei vor allem die Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie, die mit einem Exportanteil von rund 80 Prozent zu den bedeutendsten Wirtschaftszweigen der Schweiz zählt.

«Gutes Innovationsklima»

Die Schweiz ist international für qualitativ hochwertige Produkte bekannt, im Luxussegment insbesondere durch die Uhrenindustrie. 15 Schweizer Firmen gehörten im Jahr 2010 zur weltweiten «Fortune 500»-Liste, darunter Novartis und Nestlé. Insgesamt ist die hiesige Wirtschaft aber stark mittelständisch geprägt, gerade auch in der Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie. «In diesem Innovationsklima sehe ich uns mit unserem Lösungsportfolio hervorragend aufgestellt», skizziert Contact-Geschäftsführer Karl Heinz Zachries die Erfolgsaussichten für die neue Unternehmenstochter. «Wir haben alles an Bord, um die überwiegend mittelständisch geprägte, global ausgerichtete Schweizer Hightech-Industrie dabei zu unterstützen, ihre Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu stärken.»

Ohne Innovation kein Erfolg

Angesichts des kleinen Binnenmarkts sind Innovationen ein Muss, um am Weltmarkt erfolgreich zu sein. Die Schweiz belegt bei internationalen Innovations-Rankings regelmässig die vordersten Ränge – wie erst kürzlich im aktuellen «Innovation Union Scoreboard» hinsichtlich der Zahl neuer Patente beispielsweise bei den Gesundheitstechnologien (das IUS misst die Leistungen der 27 EU-Mitgliedstaaten und anderer europäischer Länder). Nicht zuletzt nehmen unsere Unternehmen auch bei den Investitionen in Forschung und Entwicklung weltweit eine Spitzenposition ein. <<

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