Roland Ackermann im SMM-Interview zur Innoteq 2025 «Dank neuer Technologien eröffnen sich neue Möglichkeiten»

Von Matthias Böhm 2 min Lesedauer

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Viel positiver als Roland Ackermann (Verkaufsleiter und Mitglied der Geschäftsleitung der Dihawag) kann man die aktuelle wirtschaftliche Situation des Werkplatzes Schweiz kaum beschreiben. Es gelte, die Vorteile zu nutzen, die eine schwache Auftragslage mit sich bringe: Prozesse optimieren und neue Technologien in die Produktion integrieren. Diese bieten eine echte Chance – wenn die Wirtschaft wieder anzieht, können Unternehmen damit sowohl hochproduktiv als auch qualitativ auf höchstem Niveau agieren.

Roland Ackermann, Verkaufsleiter und Mitglied der Geschäftsleitung der Dihawag: «Gerade in herausfordernden Zeiten ist es wichtig, den Kunden Impulse zur kontinuierlichen Verbesserung aufzuzeigen.»(Bild:  Dihawag)
Roland Ackermann, Verkaufsleiter und Mitglied der Geschäftsleitung der Dihawag: «Gerade in herausfordernden Zeiten ist es wichtig, den Kunden Impulse zur kontinuierlichen Verbesserung aufzuzeigen.»
(Bild: Dihawag)

SMM: Wie würden Sie die aktuelle wirtschaftliche Situation speziell im Bereich der Werkzeuge und Spannmittel am Standort Schweiz beurteilen?

Roland Ackermann: Nach wie vor herausfordernd, aber stabil. Dank neuer Technologien eröffnen sich neue Möglichkeiten, die auf grosses Interesse stossen.

Welche Innovationen zeigt Dihawag im Bereich der Werkzeuge und Spannmittel zur Innoteq?

R. Ackermann: Ein besonderes Highlight an unserem Stand ist der Haimer-Toolroom, den wir in voller Funktionalität präsentieren. Zudem zeigen wir den neuen Supermini von Horn mit gesinterter Geometrie zur Lösung des Spanproblems sowie die Zecha-Peacock-HF-Serie – ein revolutionäres Design für gleichbleibende Leistung. Diese Werkzeuge sind ideal für das Schruppen grosser Flächen in 58-65 HRC und hochharten Pulverstählen.

Im Fertigungsbereich steht vermehrt die Automation im Fokus. Welche Rolle spielen Werkzeuge, um Fertigungsprozesse prozesssicherer laufen zu lassen?

R. Ackermann: Eine entscheidende Rolle. Nur wenn das optimale Werkzeug, mit hohen Standzeiten und Schnittdaten, prozesssicher läuft, ist eine wirklich mannlose Fertigung möglich. Gerade auch an den Wochenenden. Umso mehr, wenn das Werkzeugmanagement mit dem Toolroom von Haimer komplett automatisiert und digital abgebildet wird.

Dihawag verfügt über ein sehr breites Technologieportfolio, welche Rolle spielt Beratung in Ihrem Segment?

R. Ackermann: Um Technologie verkaufen zu können, muss man den Kunden mit seinen Bedürfnissen verstehen. Daher legen wir grössten Wert auf die technische Beratung und setzen seit jeher, sowohl im Aussen- wie im Innendienst, auf Fachkräfte, die aus der Zerspanung kommen und unseren Kunden einen Mehrwert bieten.

Dihawag nimmt erstmalig an der Innoteq teil, welche Impulse erhoffen Sie sich von der Innoteq?

R. Ackermann: Als Leitmesse für die Schweizer Fertigungsindustrie erwarten wir von der Veranstaltung eine Ausstrahlung in sämtliche Branchen. Gerade in herausfordernden Zeiten ist es wichtig, den Kunden Impulse zur kontinuierlichen Verbesserung aufzuzeigen.

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