Trends in der Automobilbranche

Das Auto der Zukunft

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Aktuelle Fahrassistenzsysteme für mehr Sicherheit

Bereits seit Längerem gibt es einige Fahrassistenzsysteme, die zur Sicherheit während der Fahrt beitragen sollen. Dazu gehören beispielsweise die akustischen Systeme, die den Abstand zum Vordermann und die Einhaltung der Gurtpflicht überwachen: Im Falle einer Unaufmerksamkeit wird der Fahrer so rechtzeitig gewarnt. Auch der Bremsassistent und die sich ständig verbessernden Bremssysteme tragen zu einer höheren Sicherheit beim Autofahren bei. Darüber hinaus gibt es intelligente Beleuchtungssysteme, die die Strassen übersichtlicher gestalten.

Diese smarten Systeme sind in Planung

Dennoch kann noch viel in punkto Sicherheit von Autos gemacht werden. Kein Wunder, dass im Zuge der zunehmenden Digitalisierung auch Versuche in Richtung eines intelligenten Autos mit intelligenten Sicherheitssystemen gemacht werden. Besonders drei Entwicklungen können dabei hervorgehoben werden.

Intelligente Sicherheitssysteme geben nicht nur ein akustisches Signal, wenn der Fahrer nicht angeschnallt ist, sondern zusätzlich sollen smarte Sicherheitsgurte dessen Körperfunktionen überwachen und im Fall des Sekundenschlafs einen Impuls an ihn abgeben.(Bild:  fotolia.com © thodonal (#94635724))
Intelligente Sicherheitssysteme geben nicht nur ein akustisches Signal, wenn der Fahrer nicht angeschnallt ist, sondern zusätzlich sollen smarte Sicherheitsgurte dessen Körperfunktionen überwachen und im Fall des Sekundenschlafs einen Impuls an ihn abgeben.
(Bild: fotolia.com © thodonal (#94635724))

  • Smarter Sicherheitsgurt
    Wer kennt es nicht: Nach einem langen Tag noch Auto zu fahren, kann sehr anstrengend sein. Sehr schnell kann es dann passieren, dass der Fahrer in einen Sekundenschlaf fällt und dadurch einen Unfall verursacht. Die Lösung: Der smarte Sicherheitsgurt. Im Juli 2014 wurde in Valencia mit der Arbeit an einem solchen Gurt begonnen. Diese Gurte sollen über Sensoren permanent die Körperfunktionen des Fahrers überprüfen – etwa die Atmung und die Herzfrequenz. Bei Übermüdung oder Sekundenschlaf vermögen sie es, einen Impuls an den Fahrer zu geben. Doch damit nicht genug: Bei einem Unfall oder im Falle eines Herzstillstandes senden sie automatisch einen Notruf aus.
  • Vorausschauende Navigationsinstrumente
    Die EU hat hohe Forschungsgelder bereitgestellt, um die Entwicklung vorausschauender Navigationsinstrumente voranzutreiben. Diese berücksichtigen die Verhaltensmuster und Präferenzen der Fahrer und können zudem als Notbremsassistenten oder automatisierte Fussgängererkennung fungieren. Bis zur Marktreife wird zwar noch einige Zeit vergehen, doch die Forscher arbeiten bereits mit Hochdruck an der Entwicklung dieses „intelligenten Navigationssystems“.
  • eCall: Automatisches Notrufsystem
    eCall steht für emergency call und beschreibt ein von der Europäischen Union geplantes automatisches Notrufsystem für Kraftfahrzeuge. Ab dem 31. März 2018 soll dieses verpflichtend in alle neuen Modelle von PKWs und leichten Nutzfahrzeugen eingebaut werden. Das gilt auch für Schweizer Neuzulassungen. Dabei enthält jeder Neuwagen eine SIM-Karte, die im Notfall einen Notruf (emergency call) absetzt. Das Ziel von eCall: Rettungszeiten verkürzen und laut Schätzungen rund 2.500 Unfalltote verhindern, indem das System automatisch die Koordinaten des Fahrzeugs an eine Notrufzentrale weiterleitet, wenn beispielweise ein Airbag ausgelöst wird.
    So wie die meisten smarten Technologien wird auch eCall von Datenschützern kritisch gesehen. So befürchten diese, das System könne Informationen zur Fahrweise sammeln, die auch gegen die Autofahrer verwendet werden könnten. Doch die Befürchtungen sind laut Parlament unbegründet: Nur, wenn es wirklich zu einem Unfall kommt, sollen demnach Daten übermittelt werden. Diese beinhalten vor allem die Fahrzeugklasse, die Art des Treibstoffs sowie die Unfallzeit und den Unfallort. Bewegungsdaten dagegen werden nicht weitergeleitet, sodass eCall nicht dazu beiträgt, die Schuldfrage zu klären.

Fazit

Die Automobilbranche unterliegt einem beeindruckenden Wandel: Die Bemühungen gehen in die Richtung umweltfreundlicher Autos, die schnell und einfach hergestellt werden. Das beste Beispiel hierfür ist Strati, aber auch die E-Mobilität gewinnt zunehmend an Bedeutung. Durch die Digitalisierung verfügt das Auto der Zukunft zudem über eine Menge Intelligenz: Selbstfahrende Fahrzeuge mit intelligenten Sicherheitssystemen und Augmented Reality-Konzepten bei der Navigation könnten schon bald zum Alltag gehören. <<

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