Proxia: Daten flexibel speichern Daten lokal oder in der Cloud speichern

Redakteur: Konrad Mücke

Unternehmen bevorraten Software und Daten häufig in einer Cloud. Vorteilhaft ist, dass sie auf aktuelle Versionen zugreifen, zudem den Aufwand zur Pflege von Daten und Software sowie Speicher und Rechenleistung minimieren. Kritische Daten speichert man besser lokal.

Firmen zum Thema

Daten flexibel nach ihrer Verwendung und ihrer Sicherheitsrelevanz wahlweise lokal oder in der Cloud speichern mit der Software Proxia MES.
Daten flexibel nach ihrer Verwendung und ihrer Sicherheitsrelevanz wahlweise lokal oder in der Cloud speichern mit der Software Proxia MES.
(Bild: Proxia Software AG)

Das Konzept SaaS (Software as a Service) erweist sich häufig als profitabel und komfortabel. Die Software stellt ein Anbieter auf seiner Hardware bereit. Der Nutzer greift lediglich situativ darauf zu. Er trägt ausschliesslich den Aufwand der tatsächlichen Nutzung. Ohne weiteren Aufwand für Installation und Hardware profitiert er von automatischen Updates und einhergehend von erweiterten Funktionen der Software. Das erübrigt fachkundiges IT-Personal beim Nutzer. Allerdings gibt es auch Gründe, ausgesuchte Daten lokal zu speichern.

Bildergalerie zur Automatica 2018
Bildergalerie mit 46 Bildern

Sensible Daten schützen

Beispielsweise kann es sinnvoll sein, produktbeschreibende, sensible und kritische Daten innerhalb eines Produktionsunternehmens zu behalten. Dafür konzipiert ist die MES-Software von der Proxia Software AG. Mit ihrer DDA-Technologie (Distributed Data Architecture) vereint sie die Vorteile einer zentralen, lokalen Datenhaltung mit den Vorzügen der cloudbasierten Speicherung von Daten. Dabei kann der Anwender für jede Art von Daten deren Speicherort individuell festlegen. So kann er sie wahlweise lokal innerhalb der eigenen IT-Infrastruktur oder in einer externen Cloud, zum Beispiel Azure von Microsoft, speichern. Zeitkritische und für das Know-how des Unternehmens relevante Daten, zum Beispiel Bewegungsdaten von Fertigungsaufträgen, werden ausschliesslich in der lokalen Datenbank vorgehalten. Unkritische und kontextlose Daten oder auch gesicherte Archivdaten, auf die das Personal nur noch selten zugreifen muss, können in die externe Cloud übertragen werden.

Parallel lassen sich Daten zu Maschinen und zu Produktionseinrichtungen beispielsweise für einen Teleservice in der Cloud ablegen. Derart stehen sie zum Beispiel dem Hersteller für Service und Fehleranalyse zur Verfügung. Durch die Verwendung eines MQTT-Gateways (Message Queuing Telemetry Transport) können die Daten bei Bedarf sogar direkt in die Cloud geschrieben werden.

Vernetzung für Industrie 4.0

Die MES-Software von Proxia arbeitet mit der standardisierten Schnittstelle OPC-UA. Somit lässt sich problemlos eine Kommunikationsarchitektur entsprechend den Konzepten Industrie 4.0 verwirklichen. Schnittstellen und Protokolle gemäss MTConnect und MQTT vereinfachen, Maschinen und Anlagen schnell und problemlos nach standardisierten Abläufen anzubinden. Dabei können die Nutzer der Software von Proxia künftig den jeweiligen Speicherplatz unterschiedlicher Daten lokal oder in der Cloud wählen. Die Software arbeitet entsprechend strengen Datenschutzrichtlinien. Dieses innovative Softwarekonzept trägt wesentlich dazu bei, dass Fertigungsbetriebe die Smart Fac­tory verwirklichen können. SMM

(ID:45342883)